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Wirbel bei der Firma SMAG wegen angedrohten Stellenabbaus

Peine/Salzgitter. Wirbel bei der Firma SMAG wegen angedrohten Stellenabbaus

Peine/Salzgitter. Alarm schlägt die Gewerkschaft IG Metall beim Greifer-Hersteller Salzgitter Maschinenbau AG (SMAG), zu der die Peiner Firma Nordmeyer gehört. Die SMAG hatte den insolventen Peiner Bohrgerätehersteller Nordmeyer an der Werner-Nordmeyer-Straße im Februar übernommen.

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Nicht betroffen: Die Überlegungen haben keine Auswirkungen auf die 55 Mitarbeiter bei Nordmeyer in Peine.

Quelle: A

Brigitte Runge von der IG Metall Salzgitter-Peine sagte gestern: „Wir befürchten, dass bei der SMAG bis zu 100 Stellen gestrichen werden. Und die Unternehmensführung plant, die Firma in viele kleine Einheiten zu zerschlagen.“

So wolle man aus dem Tarifverbund ausscheren und Geld sparen. Dagegen will sich die IG Metall wehren und kündigt Gespräche für die nächste Woche an.

Dem widerspricht der SMAG-Vorstand Sebastian H. Brandes: „Zuerst einmal sage ich deutlich, dass alle unsere Überlegungen keine Auswirkungen auf die 55 Mitarbeiter bei Nordmeyer in Peine haben. Aber es ist unbestritten so, dass es uns wegen der allgemeinen Krise in der Seeschifffahrt, für die wir eigentlich viele Greifer produzieren, in einigen Firmenbereichen nicht gut geht. Das ist die Nachfrage um bis zu 80 Prozent eingebrochen. Deswegen fahren wir seit Längerem Kurzarbeit.“

Laut Brandes gebe es derzeit Überkapazitäten, und deswegen versuche man, Mitarbeiter an anderen Standorten der SMAG einzusetzen. Er könne keine Entlassungen ausschließen, werde aber die genannte Zahl der IG Metall zu den Stellenstreichungen nicht kommentieren.

„Richtig ist: Wir versuchen jetzt die Struktur des Unternehmens zu ändern und in kleinere Einheiten aufzuteilen. Das hat unter anderem den Vorteil, dass es eine klare Trennung gibt - zum Beispiel von Verwaltung und Produktion. Das dient der besseren Transparenz“, so Brandes.

Zum Hintergrund: In Salzgitter wird das SMAG-Hauptgeschäft mit dem Bau von Greifern zum Be- und Entladen von Schiffen gemacht, aber auch Antennenanlagen, etwa für die Bundeswehr, werden produziert.

Insgesamt hat das Unternehmen weltweit 900 Mitarbeiter, in Salzgitter sind es 410. Der Umsatz lag im Jahr 2007 bei 100 Millionen Euro.

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