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„Wir waren auch auf Anschläge vorbereitet“

Europaschützenfest in Peine „Wir waren auch auf Anschläge vorbereitet“

Peine. „Ja, wir waren auch darauf vorbereitet, dass es beim Europaschützenfest Anschläge geben könnte“, sagte Christopher Selle, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sicherheit zur Vorbereitung des Festes. So setzte die Polizei auch Sprengstoffspürhunde ein, die etwa das Zelt untersuchten. „Insbesondere nach der Absage des Schoduvel, dem Karnevalsumzug in Braunschweig, waren wir alarmiert“, sagte Selle.

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Das Team „Sicherheit“ (v.l.): Carsten Löhr, Günter Müller, Guido Kriedemann, Veronika Lemke, Lutz Hoffmann, Michael Morkowsky, Christopher Selle und Kathleen Homann.

Doch auch im Nachgang sind nicht alle Maßnahmen, die zur Sicherheit getroffen wurden, öffentlich. Nur so viel: „Eine Gefahr für Peine hat es nicht gegeben!“

Im Team dabei waren Carsten Löhr, Günter Müller, Guido Kriedemann, Veronika Lemke, Lutz Hoffmann, Michael Morkowsky, Christopher Selle, Kathleen Homann, Oliver Kretschmer, Christoph Wiegand, Rüdiger Ernst und Thorsten Radigk. „Besonders gut war übrigens die Verpflegung beim Roten Kreuz, wo uns Oliver Kretschmer stets zu den Sitzungen empfing“, sagte Selle schmunzelnd.

„Vor dem Hintergrund der Katastrophe bei der Love-Parade in Duisburg war uns klar, dass wir alle Eventualitäten beachten und unser Konzept ständig neu justieren müssen“, sagte Selle. Stolz ist er mit seiner Gruppe allerdings, dass der endgültige Entwurf auf Anhieb vom Peiner Ordnungsamt akzeptiert worden ist. „Allerdings haben wir uns nicht immer Freunde gemacht“, erklärte Selle mit einem Augenzwinkern. Denn das Thema Sicherheit wirkte auf manch andere Aktivität rund um das Fest einschränkend.

Besondere Herausforderungen waren zum Beispiel mögliche Engpässe während des Festmarsches am Sonntag. „Wir wussten auch nicht, ob der Marktplatz aufgrund des großen Besucheransturms irgendwann überlastet sein würde“, sagte Selle. Das alles hatte die Polizei im Blick und war auch darauf vorbereitet, den Marktplatz abzuriegeln. Doch zum Glück sei das alles nicht nötig gewesen.

Ein sehr schöner Nebeneffekt sei es, dass die Gruppe aus größtenteils Fremden am Ende ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat. Fest steht: Das Team der Arbeitsgruppe Sicherheit beim Europaschützenfest wird sich auch künftig treffen.

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