Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
„Wir verspielen eine große Chance beim Peiner Bad“

Nicht finanzierbar „Wir verspielen eine große Chance beim Peiner Bad“

Notlösung? Warum stehen bei der Entscheidung zum „Peiner Bad der Zukunft 2015“ nur noch zwei Varianten zur Auswahl? Darüber sprachen 30 Peiner CDU-Mitglieder mit dem Vorsitzenden des Peiner Schwimmvereins PSV 06, Helmut Döhne.

Voriger Artikel
Einwohner-Trend: Häuser-Leerstand droht
Nächster Artikel
Kalter Asphalt aus Eimern stopft die großen Schlaglöcher

So ein Bild wünscht man sich für das „Peiner Bad der Zukunft“: Kinder amüsieren sich im Wasser und das zu jeder Jahreszeit.

Quelle: dpa

Peine. Kein Stuhl war mehr frei im CDU-Kreisbüro, als die Peiner Christdemokraten mit Döhne über das umstrittene Thema diskutierten. Die Frage stand im Raum, ob man nicht leichtfertig eine Notlösung am Neustadtmühlendamm umsetze, anstatt eine große Lösung – „ein Alleinstellungsmerkmal für Peine“ – zu suchen.

Fakt ist: Eine Umfrage der Stadtwerke Peine hat ergeben: 80 Prozent der Befragten favorisieren den Neubau eines kleinen Hallenbades am Freibad-Standort Neustadtmühlendamm. Nur 20 Prozent wünschen sich eine Teilüberdachung. Geplant ist: Das neue Bad ist 2015 fertig, und das Hallenbad an der Gunzelinstraße wird aus Kostengründen geschlossen. Die Bad-Bausumme soll zwischen 4,5 und 6,9 Millionen Euro liegen. Die Entscheidung fällt im Mai im Aufsichtsrat der Stadtwerke.

Döhne erklärte, dass man sich aus Sicht des Schwimmvereins natürlich im Idealfall eine Ganzüberdachung wünschen würde – mit 50-Meter-Bahnen für Wettkämpfe. „Doch das ist nicht finanzierbar, und deswegen haben wir uns bei der Umfrage auch für den Bau eines neuen Hallenbades ausgesprochen.“

CDU-Ratsherr Roland Schönaich halte nach: „Warum glauben Sie nicht, dass es neben diesen zwei Varianten, die die Stadtwerke vorgeben, nicht noch andere Möglichkeiten gibt? Ich bin mir sicher, dass es auch eine große Lösung geben könnte, wenn man nur will.“ Der Christdemokrat, der im Stadtwerke-Aufsichtsrat sitzt, ergänzte, dass man eine große Chance verspiele, „weil dieses geplante Bad als Kompromiss unattraktiv für Vereine und Familien ist und keine neuen Besucher anziehen wird“.

Das relativierte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Christoph Plett: „Man muss sich damit abfinden, dass das Bad kein Alleinstellungsmerkmal Peines sein wird. Das ist vom Tisch.“ Döhne schloss sich an: „So leid es mit tut. In dieser schwierigen wirtschaftlichen Situation wäre ein großes, teures Bad nicht zu rechtfertigen.“

tk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

157d6b0e-8102-11e7-8a9d-ecf16cf845db
„Begehbare Kunst!“: Impressionen von der Vernissage

In seinem Atelier 53 in Groß Ilsede interpretiert Fritz Lutz mit Teppichstücken Werke namhafter Künstler.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung