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Winterglatte A 2: Vier Unfälle mit Lkw, 400 000 Euro Schaden, lange Staus

Autobahn Winterglatte A 2: Vier Unfälle mit Lkw, 400 000 Euro Schaden, lange Staus

Aufgrund winterglatter Fahrbahnen ereigneten sich im Bereich der Autobahn 2 in der Nacht zu Dienstag innerhalb kürzester Zeit vier Verkehrsunfälle unter Beteiligung von vier Sattelzügen. Es gab laut der Autobahnpolizei eine schwerverletzte und eine leichtverletzte Person. Der Verkehr in Fahrtrichtung Berlin staut sich immer noch.

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Braunschweig. Die Unfallserie begann gegen 23.30 Uhr, als ein 33-jähriger deutscher Fahrzeugführer mit seinem Sattelzug nach links von der Fahrbahn abkam und gegen die Mittelschutzplanke prallte, wo er zum Stehen kam.

Kurze Zeit später, gegen 23.50 Uhr, kam ein Schwertransport im Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach die Seitenschutzplanke, so dass er quer über den Parallelfahrstreifen bis hin auf den Mittelfahrstreifen rutschte. Der 50 jährige deutsche Fahrer wurde dabei schwer verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Sein Beifahrer, ebenfalls Deutscher, erlitt leichte Verletzungen. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich aufgrund des hohen Gesamtgewichtes des Sattelzuges schwierig, da eine Bergungsfirma mit speziellem Bergungsgerät beauftragt werden musste. Zwei Fahrstreifen bleiben am Unfallort bis zur vollständigen Bergung gesperrt.

Gegen Mitternacht kam ein rumänischer Sattelzug zwischen den Anschlussstellen Braunschweig-Flughafen und Braunschweig-Ost ebenfalls nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit der Sattelzugmaschine gegen die Mittelschutzplanke. Der Sattelauflieger verkeilte sich dabei und blieb quer zur Fahrtrichtung über alle drei Fahrstreifen stehen. Der 40-jährige Fahrzeugführer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Beim Unfall wurde der eine Kraftstofftank der Sattelzugmaschine beschädigt. Es traten etwa 100 Liter Dieselkraftstoff aus und sickerten teilweise ins Erdreich. Die Feuerwehr pumpte vor Ort die Tanks leer und die Untere Wasserbehörde entschied, dass rund zwei Kubikmeter Erdreich abgetragen werden müssen.

Bis zur Reparatur der Mittelschutzplanke und Entsorgung des verunreinigten Erdreiches blieb an der Unfallstelle der linke Fahrstreifen gesperrt.

In Höhe der Anschlussstelle Königslutter in Fahrtrichtung Hannover ereignete sich gegen 2 Uhr ein weiterer Unfall, bei dem sich ein Sattelzug drehte und ebenfalls auf glatter Fahrbahn gegen die Mittelschutzplanke stieß. Der 63-jährige Fahrzeugführer blieb dabei unverletzt und konnte seinen Sattelzug noch an den rechten Fahrbahnrand steuern. Der Tankauflieger des Sattelzuges erlitt wirtschaftlichen Totalschaden. Der Gesamtschaden aller Unfälle wird auf zirka 400.000 Euro geschätzt.

wos

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