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Wilderer trieb in Schmedenstedt sein Unwesen

Peine Wilderer trieb in Schmedenstedt sein Unwesen

Schmedenstedt. In Schmedenstedt hat offenbar ein Wilderer sein Unwesen getrieben: „Bei der Müllsammelaktion am Wochenende haben Jugendliche in einem Waldstück an der Kreisstraße 22 hinter einem Baum einen blauen Müllsack gefunden“, sagte der Schmedenstedter Jagdpächter Carsten Heuer gestern zur PAZ. „Als sie ihn mit einem Stock öffneten, fanden sie das Haupt und vier Läufe von einem Stück Damwild.“ Außerdem wurden Handschuhe und Zigarettenkippen sichergestellt.

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Damwild: In Schmedenstedt hat jetzt offenbar ein Wilderer ein Tier erlegt und die Reste im Wald entsorgt. Die Jagdsaison ist seit Ende Januar beendet. Das Foto wurde im Wisentgehege in Springe gemacht.

Quelle: dpa

Da es sich mit 80 bis 85 Kilogramm um ein relativ großes Tier gehandelt habe, gehe er davon aus, dass es mit einer Schusswaffe erlegt wurde, erklärte Heuer. Er schätzt, dass die Kadaverreste seit drei bis vier Wochen im Wald lagen. Die Jagdsaison sei aber schon Ende Januar beendet gewesen. Das Tier sei also außerhalb der erlaubten Zeit getötet worden.

Vor fünf Jahren habe es schon einmal einen Fall von Wilderei in Schmedenstedt gegeben. Heuer betonte: „Wenn wir Jäger schießen, wird das immer angekündigt und dokumentiert. Aber weder in Schmedenstedt noch in Woltorf hat ein Jäger einen Schuss abgeben.“ Er befürchtet daher, dass ein Wilderer mit einer Waffe unterwegs war. Dafür spreche auch die laienhafte Art, wie das Wild aufgebrochen und aus der Decke geschlagen, also das Fell vom Körper getrennt wurde. Die Kadaverteile seien regelrecht zerfleddert.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Hinweise auf die unbekannte Person geben kann oder im Zeitraum vom 1. bis 29. März verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizei in Peine unter Telefon 05171/9990 in Verbindung zu setzen. In der kommenden Woche wollen sich die Polizei, Jagdpächter und Jäger treffen, um alles weitere zu besprechen.

jti

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