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Wilde Verfolgungsjagd auf der A 2

Röhrse Wilde Verfolgungsjagd auf der A 2

Röhrse. Wilde Verfolgungsjagd auf der A 2 in Höhe Peine: Um Polizei und Zoll zu entkommen, rammte am Mittwoch-Mittag um 13.30 Uhr ein mutmaßlicher Drogenhändler (26) mit seinem hellgrünen Renault Megane bei Tempo 160 einen silberblauen Streifenwagen (Mercedes-Kombi 220 CDI) der Autobahnpolizei Braunschweig.

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Kurz vor der Anschlussstelle Braunschweig-Ost gelang es einer weiteren Streifenwagenbesatzung in einem silbernen Audi-A 6-Kombi, sich vor den Renault (mit niederländischem Kennzeichen) des Flüchtigen zu setzen und zu stoppen. Auch dieser Streifenwagen wurde dabei demoliert. Die Beamten verhafteten daraufhin den Mann, der sich jetzt wegen versuchten Mordes, Rauschgiftschmuggel und Verkehrsgefährdung verantworten muss.

Polizei-Sprecher Wolfgang Klages sagte der PAZ: „Grund für die rücksichtslose Flucht waren etwa fünf Kilo Rauschgift, die der 26-jährige an Bord hatte. Darunter sind mehrere Päckchen mit Marihuana. Der Beschuldigte, der die Aussage verweigert, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft verfügte.“ So begann die Verfolgungsjagd: Auf dem Peiner A 2-Rastplatz Röhrse wollten vier Zollfahnder den Wagen des Niederländers anhalten und überprüfen. Er missachtete aber sämtliche Haltzeichen der Beamten und raste in Richtung Berlin davon. Ein Lastwagenfahrer aus Polen beobachtete wenig später, dass bei Peine eine Tasche aus dem geöffneten Beifahrerfenster des flüchtenden Wagens in die Autobahnböschung flog.

Dies teilte der Zeuge der Polizei mit. Ein Rauschgiftspürhund fand später die aus vermutlich verschiedenen Rauschgiften bestehende Ladung im Seitengrün. Ermittlungen zu den weiteren Hintergründen des vermutlichen Rauschgiftschmuggels dauern an.

Hinweise von Zeugen gehen an die Polizei Braunschweig unter Telefon 0531/4763715.

Mehr lesen Sie in der gedruckten PAZ am Freitag.

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