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Widerstand gegen Polizisten: 650 Euro Strafe

Vor Gericht Widerstand gegen Polizisten: 650 Euro Strafe

Zu einer Geldstrafe von 650 Euro (65 Tagessätze zu zehn Euro) wurde eine junge Frau (22) aus Hildesheim verurteilt. Hierbei wurde jedoch das Strafmaß aus dem vorhergehenden Verfahren wegen Trunkenheit am Steuer mit berücksichtigt. Ihr wurde zur Last gelegt, nach einer Trunkenheitsfahrt in Stedum „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ geleistet zu haben, die zur Körperverletzung zweier Polizeibeamten führte.

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Nachdem Polizisten in Stedum eine Autofahrerin (22) angehalten hatten, eskalierte die Situation.

Quelle: Archiv

Stedum. Was war passiert? Die Beklagte war im Mai mit einem Auto auf der B494 in Stedum unterwegs, als sie von zwei Polizisten angehalten wurde. Da ihr Verhalten auf den Genuss von Alkohol schließen ließ und der Atemalkoholtest einen Wert von 1,2 Promille ergab, versuchten die Beamten, die Hildesheimerin zwecks Entnahme einer Blutalkohol-Probe mit zur Dienststelle nach Ilsede nehmen.

Bei dem Versuch, sie ins Polizei-Auto zu setzen, kam es zur heftigen Gegenwehr seitens der Beschuldigten. Sie öffnete sogar die Tür des Fahrzeugs und versuchte zu fliehen. Bei dem Bestreben der Beamten, sie erneut ins Auto zu bringen, blockierte sie mit den Beinen die Tür und attackierte eine Beamtin. Erst als eine Freundin Beschwichtigungsversuche unternahm, gelang es den Polizisten, die Beschuldigte im Auto zu sichern und sie mit zur Dienststelle nach Ilsede zu nehmen.

Auch die Fahrt bis dorthin reichte nicht aus, damit sich die junge Frau beruhigte. Sie widersetzte sich erneut, so dass eine Blutentnahme durch den Amtsarzt nicht möglich war. Es kam sogar zu Handgreiflichkeiten, so dass die Beklagte einer Polizistin die Haare ausriss sowie ihr und dem männlichen Beamten mehrfach mit der Hand ins Gesicht schlug.

Seit diesem Vorfall kam es in Hildesheim zu einer weiteren Körperverletzung durch die 22-Jährige, die aber nicht strafrechtlich verfolgt wurde. Da die Hildesheimerin noch bei ihrer Mutter lebt und keine eigenen Einkünfte besitzt, hofft sie, die Geldstrafe in Arbeitsstunden umwandeln zu können.

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