Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Widerstand gegen Polizei: 1200 Euro Strafe

Peine Widerstand gegen Polizei: 1200 Euro Strafe

Peine. Wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte musste sich gestern ein 28-jähriger Peiner vor dem Amtsgericht verantworten. Das Urteil: Der Mann muss als Strafe 1200 Euro zahlen.

Voriger Artikel
Unfall: Verletzte und 40 000 Euro Schaden
Nächster Artikel
Stürmischer Applaus für Suzanne von Borsody

Widerstand gegen Polizeibeamte: Peiner muss als Strafe 1200 Euro zahlen.

Was ist passiert? Am 4. November 2014 fand in einem Wohnhaus in Vöhrum eine Großrazzia auf der Suche nach einer Schusswaffe statt (PAZ berichtete). Der Angeklagte (28) war zum Zeitpunkt der Durchsuchung nicht zugegen und wurde daher vom ermittelnden Beamten gebeten, sich auf dem Peiner Polizeiwache zu melden. Dieser Aufforderung kam der Mann wenige Stunden später nach und sprach zusammen mit seinem Bruder und seiner damals schwangeren Frau vor. Die diensthabende Beamtin bat die Gruppe, sich zu setzen und informierte den Ermittlungsbeamten. Dieser kam aber nicht sofort. Und dann nahm das Drama seinen Lauf. Dem Angeklagten dauerte die Wartezeit, die er mit rund 20 Minuten angab, viel zu lange. Ungeduldig machte er auf sich aufmerksam und wurde dabei immer lauter.

Laut Anklage sollen dann im Polizeigebäude an der Schäferstraße obszöne Gesten getätigt und zahlreiche Beleidigungen gefallen sein. In der Zwischenzeit waren mehrere Familienmitglieder des Angeklagten auf der Polizeiwache erschienen. Es kam zu einem Tumult, bei dem sich der Angeklagte und ein Beamter „Nase an Nase“ gegenüberstanden.

Der Beamte sprach dem Angeklagten daraufhin ein Hausverbot und einen Platzverweis aus. Beidem kam dieser nicht nach, was ausschlaggebend für das Gericht war, den Angeklagten wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu der 1200-Euro-Geldstrafe verurteilen. Der Richter hatte Verständnis für die emotionale Ausnahmesituation nach der Durchsuchung, in der sich der Angeklagte befand. „Ich bin davon überzeugt, dass Sie aufgeregt waren und mit Ihrer schwangeren Frau nicht auf die Wache gefahren sind, um dort einen Tumult auszulösen. Ich glaube aber nicht, dass Sie 20 Minuten gewartet haben. Auch wenn man lauter wird, landet man nicht gleich vor dem Strafrichter. Aber wenn die Polizei Sie auffordert, zu gehen, dann hat die Polizei das Hausrecht, und Sie müssen dem Hausverbot sowie Platzverweis Folge leisten“, begründete der Richter seine Entscheidung.

Mitangeklagt war auch der Bruder des Angeklagten. Er soll Drohungen gegenüber den Polizisten ausgesprochen haben, was jedoch nicht bestätigt werden konnte.

bol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung