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Weyberg: Ende der berufspolitischen Karriere

Kreis Peine Weyberg: Ende der berufspolitischen Karriere

Nach der Niederlage bei der Wahl um die CDU-Bundestagskandidtatur (PAZ berichtete) erklärte die Peiner Kreisvorsitzende Silke Weyberg gestern: "Damit ist meine berufspolitische Karriere beendet." Ihren Vorsitz im Peiner Land will sie weiter ausfüllen und hat schon die nächsten Projekte im Visier.

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Silke Weyberg (r.) gratuliert Ingrid Pahlmann nach deren Wahl als CDU-Kandidaten für den Bundestag.

Quelle: Sebastian Preuß

„Das Ergebnis vom Sonnabend ist kein Grund für mich, alles hinzuwerfen“, sagte Weyberg. Im Gegenteil: Dass sich mehr als 300Peiner Christdemokraten per Bus auf den Weg gemacht hätten, um sie in der Gifhorner Stadthalle bei der Stichwahl mit Ingrid Pahlmann zu unterstützen, zeige, welchen Rückhalt sie im Landkreis habe. „Ich fühle mich gestärkt“, bekräftigte Weyberg.

Wenn nach der Landtagswahl 2013 die neue Legislaturperiode im niedersächsischen Landtag beginnt, wird Weyberg dort nicht mehr vertreten sein. Denn sie hatte sich auf den Bundestag konzentriert. Peiner CDU-Kandidat für den Landtag ist der Rechtsanwalt Christoph Plett. Entsprechend gibt es zurzeit keine Optionen für eine Fortsetzung der Karriere als Berufspolitikerin für Weyberg. Welche Wege sie stattdessen gehen will, dazu wollte sie sich gestern nicht äußern. „Ich konzentriere mich jetzt voll auf die Arbeit im Landtag und darauf, dass wir für Christoph Plett bei den Wahlen ein gutes Ergebnis erzielen“, sagte Weyberg.

CDU-Kreistagsfraktionschef Hans-Werner Fechner, der als CDU-interner Widersacher von Weyberg gilt, äußerte sich zurückhaltend: „Sicher hätten sich viele Peiner gefreut, wenn Weyberg die Wahl um die Bundestagskandidatur für sich entschieden hätte, aber es war eben eine demokratische Abstimmung.“

Die Frage, ob das Ergebnis aus Gifhorn - Weyberg war dort mit 317:351Stimmen unterlegen - der Peiner Kreisvorsitzenden geschadet habe, verneinte Fechner. „Silke Weyberg ist im Februar als Vorsitzende gewählt worden. Sie muss jetzt mit ihrem Vorstand weiter arbeiten.“

pif

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