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Westfalenbahn übernimmt Schienen-Nahverkehr

Peine Westfalenbahn übernimmt Schienen-Nahverkehr

Kreis Peine. Jetzt steht der Ablauf fest: Im Zuge der Privatisierung übernimmt die Westfalenbahn ab dem 13. Dezember von der Deutschen Bahn die viel befahrenen Nahverkehrs-Schienenstrecken zwischen der Fuhsestadt und Braunschweig sowie Hannover.

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Diese doppelstöckigen Züge der Westfalenbahn werden ab dem 13. Dezember im Peiner Nahverkehr unterwegs sein.

Quelle: oh

Peine. Das Unternehmen investiert dafür 175 Millionen Euro. Für die Fahrgäste soll sich jedoch wenig ändern, denn die Fahrtzeiten bleiben gleich, und auch die Preise sollen nur im allgemein üblichen Rahmen steigen. Klar ist auch: Für den überregionalen Zugverkehr ist weiterhin die Deutsche Bahn verantwortlich.

Westfalenbahn-Sprecher Thomas Kopp bestätigte der PAZ, dass man den Betrieb der Expresslinie Mittelland/Emsland, kurz Emil, bei einer EU-Ausschreibung gewonnen habe. „Wir fahren daher für 15 Jahre von Rheine und Bielefeld nach Braunschweig mit Haltestellen unter anderem in Peine, Vöhrum und Hannover. Wir haben daher in neue Züge 175 Millionen Euro investiert, wobei wir noch einmal neun Millionen Euro in den Werkstattbau stecken“, so Kopp.

Eingesetzt werden dann 13 doppelstöckige, sechsteilige sogenannte Kiss-Triebwagen der Firma Stadler. Die Doppelstockzüge bieten bis zu 626 Sitzplätze an, davon 34 in der ersten Klasse. Die Züge verfügen über vier Toiletten und bieten im Sommer mindestens 30 Plätze für Fahrräder, im Winter bis zu 18 Plätze.

Alle Triebwagen zeichnen sich laut Westfalenbahn-Geschäftsführer Rainer Blüm „durch hohe Spurtstärke, eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 160 sowie einen geringeren Energieverbrauch aus“. Komfortable Sitzabstände, Steckdosen, Klimatisierung und viel Platz zur Gepäckablage sollen den Komfort für die Fahrgäste erhöhen.

Die Westfalenbahn wird auf den Bahnhöfen Peine und Vöhrum eigene Fahrkarten-Automaten aufstellen, an denen die Bahnreisenden ihre Tickets ziehen können. Weiterhin will man laut Thomas Kopp „auch den persönlichen Kartenverkauf an 50 Stunden in der Woche gewährleisten“. Ob das Reisezentrum im Peiner Bahnhof zukünftig parallel von der Deutschen Bahn und der Westfalenbahn genutzt wird, steht noch nicht fest. Die Verhandlungen laufen noch.

tk

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