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Westfalenbahn: Barrierefreiheit verbesserungswürdig

Peine Westfalenbahn: Barrierefreiheit verbesserungswürdig

Peine. Die Barrierefreiheit bei den Zügen der Westfalenbahn lässt einige Wünsche offen, stellen Ursula und Dr. Peter Schroer fest und fordern, dass nachgebessert wird.

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Nicht Barrierefrei: Ursula und Dr. Peter Schroer beklagen verschiedene Höhen von Bahnsteig und Waggons der Westfalenbahn.

Der Oberkreisdirektor a.D. wollte jüngst mit seiner Frau, die im Rollstuhl sitzt, nach Hannover fahren, doch das lief nicht ohne Komplikationen. Seinem Ärger machte Schroer in einem Brief an Michael Kramer Luft. Der CDU-Politiker aus Lengede ist Mitglied im Verbandsausschuss des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB).

In dem offenen Brief schildert Schroer, dass der Zugeinstieg rund 20 Zentimeter unter der Bahnsteigkante liege und etwa 25 Zentimeter entfernt sei. Er habe das am Peiner Bahnhof sowohl auf der Nordseite als auch auf der Südseite nachgemessen.

Zudem fragt der Ex-Oberkreisdirektor, „wie das bei der Vergabe des Regionalverkehrs vom ZGB an die Westfalenbahn passieren konnte?“ Eigentlich, so Dr. Schroer, hätte die Westfalenbahn mit diesen Fahrzeugen von der Vergabe ausgeschlossen werden müssen. „Oder hat der ZGB die Barrierefreiheit etwa gar nicht gefordert?“, fragt Schroer abschließend.

Michael Kramer räumt in einer schriftlichen Antwort ein, dass die Barrierefreiheit in puncto Höhenunterschied in der Tat nicht gefordert wurde. „Denn die auch in Peine eingesetzten Doppelstockwagen gab es seinerzeit nicht mit einer Einstiegshöhe von 75 Zentimetern“, sagt er.

Folglich habe eine entsprechende Forderung im Jahr 2011, als die Ausschreibung startete, noch kein Teil davon sein können. Aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens auf der Strecke sei es dem ZGB aber wichtig gewesen, dass dort Doppelstockwagen eingesetzt werden.

Zu den Fakten: Der Bahnsteig in Peine misst 76 Zentimeter Höhe. Die Einstiegshöhe der zwischen Braunschweig und Hannover eingesetzten Doppelstockwagen der Westfalenbahn liegt bei 60 Zentimetern. Erlaubt sind laut Kramer Höhen zwischen 55 und 75 Zentimetern. Der Abstand zwischen der Bahnsteigkante in Peine und dem Zugeinstieg beträgt also mindestens 16 Zentimeter. Der Abstand vom Waggon zum Bahnsteig ist sichtbar größer, wird aber durch eine sogenannte „Spaltüberbrückung“ geschlossen.

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