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Werden Stadtgärtnerei und Bauhof eins?

Peine Werden Stadtgärtnerei und Bauhof eins?

Peine. Die Stadtverwaltung spricht sich gegen die Zusammenlegung des Bauhofes und der Gärtnerei (PAZ berichtete) aus. Das geht aus der Vorlage zur heutigen Sitzung des Planungsausschusses (19 Uhr, Rathaus) hervor.

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Der städtische Bauhof in Telgte: In einem Gutachten wurde die Zusammenlegung mit der Stadtgärtnerei geprüft.

Die Verwaltung hatte die Zusammenlegung auf Anfrange der GuB/FDP-Piraten-Fraktion im Hinblick auf mögliche Sparpotenziale untersuchen lassen. Nach Abwägung des beauftragen Gutachtens kommt sie zu dem Ergebnis: Die „Fusion“ rechnet sich nicht und könnte weitere Probleme verursachen. Das sieht der GuB/FDP/Piraten-Fraktions-Chef Hartwig Klußmann allerdings ganz anders.

Dass die Stadt die Betriebsstandorte des Bauwirtschaftshofes in Telgte und der Stadtgärtnerei an der Sundernstraße entgegen der Gutachtermeinung beibehalten will, nimmt Klußmann mit „Befremden“ zur Kenntnis. Er sagt: „Die Gutachter haben schlüssig dargelegt, dass die Aufrechterhaltung zweier Standorte langfristig zu höheren Jahreskosten gegenüber der von uns favorisierten Zusammenlegung am Bauwirtschaftshof führen kann.“ Zudem hätten die Gutachter darauf hingewiesen, dass beim Beharren auf zwei Betriebsstand­orten „jegliche Synergiepotenziale“ entfallen würden.

Alles so zu belassen wie es ist, sei langfristig die teuerste Variante, da mehrere Millionen Euro für die „bauliche Sanierung und Modernisierung“ erforderlich seien. Eine spätere Zusammenlegung würde in diesem Fall deutlich erschwert, interpretiert Klußmann das Gutachten.

Statt der Fusion der beiden Standorte will die Verwaltung nun eine Salzlagerhalle an der Stadtgärtnerei für 116 000 Euro neu bauen und den Sozialtrakt am Bauwirtschaftshof sanieren (Kosten: rund 353 000 Euro). Für die beiden Projekte war zuletzt ein Sperrvermerk eingetragen. Dieser soll jetzt aufgehoben werden. Die GuB/FDP/Piraten-Fraktion hat bereits angekündigt, dem nicht zuzustimmen.

Laut dem Gutachten, so Klußmann müsse langfristig ohnehin mit einem Sanierungsaufwand von 3,8 Millionen Euro gerechnet werden, die Zusammenlegung koste 6,3 Millionen Euro.

Klußmann: „Angesichts der Zinssituation ist eine Kreditaufnahme zurzeit fast zum Nulltarif möglich, sodass sich die Fusion insbesondere angesichts der Synergieeinsparung von jährlich rund 185 000 Euro allemal lohne. Klußmann fehlt in der Rechnung der Stadt auch der Wert des 41 000 Quadratmeter großen Geländes der Stadtgärtnerei.

Der Stadt Peine sind die Investitionskosten von 6,3 Millionen Euro für die Zusammenlegung auf dem Bauhof allerdings zu hoch. Außerdem befürchtet sie „Verkehrsprobleme“ in Telgte durch den Einsatz von Schleppern und Transportern.

rd

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