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Werber unterwegs: Vorsicht vor Haustürgeschäften

Peine Werber unterwegs: Vorsicht vor Haustürgeschäften

Immer wieder gehen Werber von Tür zu Tür, bitten um Spenden, wollen Abonnements verkaufen oder Mitglieder für wohltätige Einrichtungen werben. Holger Kinzel wurde von einem Werber für die „Deutsche Luftrettung“ an der Haustür angesprochen. Dessen Auftreten erschien dem Schwicheldter jedoch unseriös. Die PAZ hat bei der Luftrettung nachgefragt.

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Quelle: A

„Wir sammeln keine Spenden, sondern möchten Mitglieder gewinnen, die unsere Arbeit langfristig unterstützen“, sagt dazu Petra Hentschel, Pressesprecherin der Deutschen Rettungsflugwacht DRF. Das Unternehmen werbe aber derzeit nicht im Peiner Raum.

Hentschel weist darauf hin, dass entgegen häufiger unseriöser Behauptungen bei jedem Unfall oder akuten Erkrankungen der Rettungshubschrauber eingesetzt werde, sofern dies erforderlich ist - unabhängig davon, ob die Betroffenen Mitglied in einem Luftrettungsverein seien oder nicht. „Die Kosten dafür sind in jedem Fall von der Krankenkasse gedeckt“, sagt Hentschel. Ihr sei das Problem der unseriösen Drücker wohl bekannt, denn sie schaden dem Ruf der DRF: „Da wird mit Verunsicherung gearbeitet und auf die Tränendrüse gedrückt. Auch wird mit der bevorstehenden Schließung eines Rettungshubschrauber-Standorts gedroht.“

Victor Felber, Geschäftsführer des Fördervereins der DRF, hatte mit solchen „Haustürgaunern“ ebenfalls schon zu tun. „Seit 15 Jahren gehe ich dagegen an, in einem Fall sogar bis vor das Bundesverfassungsgericht. Die Branche ist zukunftsträchtig und gewisse unlautere Verfahren werfen riesige Gewinne ab.“ Dazu werde Interessenten an der Haustür eine Versicherung verkauft, damit sie im Fall einer Erkrankung im Ausland nach Deutschland zur Behandlung eingeflogen werden können. „Dies wird auch von einer einfachen Reisekrankenversicherung abgedeckt, die man für wenige Euro überall abschließen kann“, sagt Felber.

Peter Rathai von der Polizei Peine rät, an der Haustür grundsätzlich keine Geschäfte abzuschließen. Im Zweifelsfall solle man sich bei dem Unternehmen telefonisch erkundigen, ob tatsächlich Werber oder Spendensammler in deren Auftrag unterwegs seien.

hui

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