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Wer wird Nachfolger von Michael Kessler?

Peine Wer wird Nachfolger von Michael Kessler?

Nur noch zwei Jahre wird Michael Kessler (SPD, 63) Bürgermeister in Peine sein - am 31. Oktober 2014 endet nach acht Jahren seine Amtszeit. Er kann nicht wieder antreten, da ein Bürgermeisterkandidat höchstens 64 Jahre alt sein darf.

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Vier mögliche Kandidaten: Wer wird Michael Kesslers Nachfolger?

Peine. Bereits jetzt ist die (meist hinter vorgehaltener Hand geführte) Diskussion um seine Nachfolge entbrannt. Laut PAZ-Informationen sind es vier Männer, die sich als mehrheitsfähige Nachfolgekandidaten herauskristallisiert haben.

Und das sind die möglichen Kandidaten:

Klaus Saemann: Der 46-jährige Rechtsanwalt ist seit 2011 Vorsitzender des Peiner SPD-Ortsvereins. Saemann ist verheiratet und als Anwalt für Arbeits- und Familienrecht tätig. Dem gebürtigen Dungelbecker werden große (manche sagen sogar beste) Chancen eingeräumt, da er genau wie Kessler als Jurist von „außen“ kommt. Auch innerhalb der SPD ist der relativ junge Saemann beliebt, da er als uneitel und geradlinig gilt.

Friedhelm Seffer: Der Peiner Stadtrat (59) ist verheiratet und hat eine Tochter. Er gilt als „Urgestein“ in der Stadtverwaltung und ist unter anderem für die Bereiche Finanzen, Ordnung und Recht sowie Personal verantwortlich. Seffer gehört der SPD an und kann sich daher auch der Unterstützung der Sozialdemokraten gewiss sein. Niemand soll sich besser in der Peiner Verwaltung auskennen als der 59-Jährige.

Hans-Jürgen Tarrey: Der Erste Stadtrat lebt in Dungelbeck, ist verheiratet und hat zwei Töchter. Auch der 52-Jährige gilt als Fachmann in der Peiner Stadtverwaltung, da er bereits seit Jahren dort tätig ist. Tarrey leitet unter anderem die Bereiche Hoch-, und Tiefbau, Immobilienmanagement und Städtische Betriebe. Nachteil für den Dungelbecker könnte sein, dass er keiner Partei gehört. Das könnte die alteingesessenen Sozialdemokraten stören, gilt aber auch nicht unbedingt als Hürde.

Matthias Wehrmeyer: Der SPD-Ratsherr ist verheiratet und lebt in Peine. Der 56 -Jährige arbeitet als Leiter der Landesversorgungsverwaltung in Hildesheim. Bereits 1973 ist Wehrmeyer in die SPD eingetreten. Aufgrund seiner vielfältigen beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten verfügt er über einen hohen Bekanntheitsgrad - auch über seine Partei hinaus. Der Sozialdemokrat zeichnet sich durch seinen humorigen Redestil aus, mit der er aber durchaus mal in die Kritik gerät. Alle vier Männer gelten im SPD-Lager, das traditionell in Peine führend ist, als wählbar.

Trotzdem gibt sich auch die CDU, die sich in Peine deutlich im Aufwind sieht, nicht geschlagen. Bei ihnen wurden zuletzt der Stadtverbandsvorsitzende Christoph Plett (46) und die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Silke Weyberg (46) genannt. Ob sie sich allerdings angesichts der deutlichen SPD-Mehrheit durchsetzen können, ist nach derzeitigem Stand fraglich.

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