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Wenn Piaf auf Sinatra trifft: Zwei „Weltstars“

Vollbesetztes Studio 99 Wenn Piaf auf Sinatra trifft: Zwei „Weltstars“

Einen vergnüglichen Abend verlebte das Publikum im Studio 99 der Festsäle. Die Zuschauer erlebten ein Treffen zweier Musikgrößen, das es so nie gegeben hat: Die französische Chansonette Edith Piaf (Birgit Lünsmann) trifft auf den amerikanischen Swing-Gott Frank Sinatra (Philip Lüsebrink).

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Chansonette Edith Piaf (Birgit Lünsmann) trifft auf den amerikanischen Swing-Gott Frank Sinatra (Philip Lüsebrink). Das Publikum feierte die Zusammenkunft.

Quelle: Grit Storz

Peine. Dabei, so stellte sich im Laufe des Abends heraus, haben die beiden etliches gemeinsam. Beide als Kinder italienischer Eltern schon früh mit Musik in Berührung gekommen, später als Weltstars gefeiert und weit über ihren Tod verehrt, gaben sie im Privaten ihrem Leben ganz unterschiedliche Richtungen.

Sie, die „femme fatal“, die das Unglück in der Liebe beinahe magisch anzog, nie so ganz ihre zwielichtige Herkunft verleugnen konnte und ihre einzige Tochter bereits im Alter von zwei Jahren wieder verlor. Er der ewige Macho, dem Mafiakontakte nachgesagt wurden und den die Frauen anhimmelten.

Obwohl die Story um das Treffen der beiden sehr konstruiert war, überzeugten die beiden Sänger und vor allem auch die Musiker mit ihren Darbietungen. Ein bisschen ging der Charme der bekannten französischen Chansons leider durch die deutschen Texte verloren. Die Anekdoten aus dem Leben der Stars wurden immer wieder mit Liedern verknüpft; wurden so für die Zuschauer lebendig und forderten einige Schmunzler.

Etliche Anspielungen auf verschiedene Ereignisse im Leben der Stars verstanden nur diejenigen, die mit Piaf und Sinatra sehr vertraut waren. Trotzdem war gerade der zweite Teil der „schwungvollen Musikrevue“ eine feine Reminiszenz an die Musik der Nachkriegszeit.

Lünsman und Lüsebrink schwoften ein bisschen auf der Bühne, erzählten einige Geschichten und ließen Charaktere sowie Wegbegleiter wie Marlene Dietrich und Judy Garland erscheinen. Glänzend vor allem am Ende: „Wenn die beste Freundin“, „My Way“ und „Je ne regrete rien“. Die Unterstützung durch die großartig spielenden Musiker, die auch immer wieder für ein kleines Späßchen am Rande gut waren, rundeten den musikalischen Genuss des Abends ab. Mit begeistertem Applaus verabschiedet, war für einige Zuschauer der Abend neben der guten Unterhaltung, ein Denkanstoß, um sich noch einmal näher mit dem Leben der beiden nach wie vor verehrten Stars zu beschäftigen.

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