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Wenn Lärm zur unerträglichen Plage wird

Kreis Peine Wenn Lärm zur unerträglichen Plage wird

Im zu Ende gehenden Sommer war die Polizei häufig im Einsatz, um Anzeigen wegen Ruhestörungen nachzugehen. Sage und schreibe 101 Beschwerden gab es im August, bereits im Juni (74 Meldungen) und im Juli (96)bewegten sich die Zahlen auf hohem Niveau.

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Grillpartys: dabei wird es gern auch mal etwas lauter.

Quelle: dpa

„Im Vergleich dazu hatten wir im Wintermonat Februar nur 32Ruhestörungen“, sagt Günter Müller, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Peiner Polizei - und macht damit deutlich, dass der Schwerpunkt eindeutig im Sommer liegt. „Die meisten Beschwerden gibt es wegen Gartenfesten und ähnlichen Veranstaltungen unter freiem Himmel“, sagte Müller. Aber die Polizei wird nicht nur gerufen, wenn Bürger zu laut Party machen.

Auch Maschinenlärm in der Mittagsruhezeit oder an Sonn- und Feiertagen wird gemeldet. „Die Einsätze beschränken sich aber meist auf die Stadt Peine“, sagt Müller. Ganz unterschiedlich ist die Reaktion der Verursacher. Manchmal genügt ein Anruf der Beamten und es kehrt Ruhe ein. Bei anderen Einsätzen zeigen sich die Betroffenen vor Ort im Gespräch einsichtig und feiern leiser weiter. In solchen Fällen ist die Angelegenheit für die Polizei erledigt. „Leider zeigen sich nicht alle Verursacher einsichtig“, sagt Müller. Die Polizei hat verschiedene Möglichkeiten, einzuschreiten. So können die Beamten dem Gastgeber der Party oder dem Verursacher des Baustellenlärms den Polizei-Einsatz in Rechnung stellen oder ein Bußgeld-Verfahren einleiten. „Wenn das nichts hilft, haben wir auch die Möglichkeit, die Musikanlage oder das Arbeitsgerät sicherzustellen“, so Müller. Zudem können die Beamten einen Platzverweis für den Verursacher des Lärms erteilen. Kommt dieser der Aufforderung nicht nach, bleibt den Polizisten immer die Möglichkeit, ihn mit zu Wache zu nehmen und vorübergehend „aus dem Verkehr zu ziehen“.

pif

 

So kehrt wieder Ruhe ein

Damit Lärm erst gar nicht zum Problem wird, hat Günter Müller, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Peiner Polizei, folgende Tipps:

- Nachbarn sollten untereinander ein gutes Verhältnis pflegen. Dann wird Lärm eher selten zum Problem.

- Wenn der Nachbar bei der Gartenparty eingeladen ist, feiert er mit und fühlt sich nicht gestört.

- Wichtig: Bevor die Nachbarn zum Telefon greifen, um die Polizei zu rufen, sollten sie das Gespräch mit den Verursachern suchen, viele zeigten sich dann einsichtig.

- Auch die Nachbarn, die eine Party feiern, können vorbeugen, indem sie ihre Nachbarn auf die Feier aufmerksam machen.

- Kommt es zur Beschwerde, sollten sich beide Seiten kompromissbereit zeigen. Sie könnten zum Beispiel den Lärmpegel ab einer bestimmten Uhrzeit senken oder erst nach der Mittagsruhezeit wieder zum lauten Arbeitsgerät greifen.

pif

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