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Weitling möchte als Parteiloser in den Rat

Peine Weitling möchte als Parteiloser in den Rat

Peine. Thomas Weitling geht in die Politik. Der beliebte Bürgerschaffer des Peiner Freischießens bestätigte der PAZ, dass er als unabhängiger Kandidat in den Rat der Stadt Peine einziehen möchte.

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Thomas Weitling vor dem Eingang zum Rathaussaal des Rathauses. Bei der Kommunalwahl will er als Ratsherr antreten.

Quelle: Thorsten Pifan

„Ja, ich möchte in den Stadtrat und sammle gerade Stimmen für eine Kandidatur als Parteiloser zur Kommunalwahl am 11. September“, sagt der 52-Jährige.

„Wenn ich durch Peine gehe, fällt mir immer wieder auf, wie schön unsere Stadt ist. Das will ich vermitteln, erhalten, aber auch weiter verbessern“, betont der gebürtige Fuhsestädter, der in der Peiner Südstadt gleich hinter der Bahn aufgewachsen ist. Seinen Eltern gehörte die Firma Peiner Auto, auf dem Gelände, auf dem heute das E-Center steht. Schon Weitlings Großvater, Hermann Weitling, war Ratsherr - für die FDP.

Einer Partei hat sich Weitling ganz bewusst nicht angeschlossen. „Ich will unabhängig handeln, nach gesundem Menschenverstand, für die Stadt und für die Bürger“, betont er. Einer Parteiräson will er sich nicht unterwerfen. Wenn der 52-Jährige den Sprung in den Stadtrat schafft, schließt er es nicht aus, sich einen Gruppenpartner zu suchen oder vielleicht sogar eine Koalition einzugehen.

Seine Kandidatur sieht Weitling unabhängig vom Peiner Freischießen, ein bisschen kommt das Thema aber doch ins Spiel: „Bisher habe ich immer die Meinung vertreten, dass sich Politik und Freischießen nicht vermischen sollten. Das gilt auch weiter, dennoch halte ich es für wichtig, bei den anstehenden Herausforderungen, die auf unsere Stadt zukommen, Verantwortung zu übernehmen. Nicht ,sollte‘, ,würde‘, ,könnte‘, sondern ,machen‘ ist meine Devise“, sagte er.

Dabei ist ihm die „fünfte Peiner Jahreszeit“ ganz wichtig, was auch in der Familie liegt. Großvater Hermann Weitling war nicht nur Ratsherr, sondern auch Bürgerschaffer und Hauptmann bei den Bürger-Jägern, genauso wie sein Vater Hans-Hermann Weitling auch Hauptmann bei den Jägern war.

Eigentlich hatte Weitling Peine den Rücken kehren wollen. Er wollte Berufssoldat werden. Als die Mauer fiel, wurde aber nichts daraus. Seine Erfahrung als stellvertretender Kompaniechef will der Vorsitzende des Personalrats der Kreissparkasse Peine auch im Stadtrat einbringen. Als Botschafter Peines machte sich Weitling einen Namen, als er federführend das Europaschützenfest im vergangenen Jahr in Peine organisierte, wofür ihn die Stadt gemeinsam mit Gebhard Gohla mit dem Wappenteller ehrte.

pif

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