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Weißstorch-Betreuer: „Aufwärtstrend bei nistenden Paaren“

Rasante Entwicklung bei den Vögeln Weißstorch-Betreuer: „Aufwärtstrend bei nistenden Paaren“

Der Aufwärtstrend bei den nistenden Storchenpaaren im Peiner Land hält „in rasanter Weise an“: 19 Nestpaare, davon zwölf mit Bruterfolg und 30 ausgeflogene Junge hat der Weißstorch-Betreuer für den Kreis Peine, Georg Fiedler, 2016 gezählt.

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Das Storchennest in Vechelade mit zwei Jungvögeln und einem unbefruchteten Ei. Das Foto wurde am 15. Juni 2016 aufgenommen.

Quelle: Foto: Archiv

Kreis Peine. Im Vorjahr waren es 15 Nestpaare, davon 13 mit Bruterfolg - 36 aus den Nestern ausgeflogene Jungen und ein als Pflegling ausgeflogenes Junges.

Trotz gestiegener Paarzahl ist die Anzahl der ausgeflogenen Jungen gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. „Als Hauptursache hierfür sehe ich Storchenkämpfe, die zu Totalverlusten der Gelege in Eddesse, Rietze und Zweidorf/Rüperweg sowie zu Einbußen in Wendezelle führten“, schildert Fiedler. Zu den Kämpfen sei es wahrscheinlich durch die allgemein verspätete Ankunft von Ostziehern (durch Probleme in Überwinterungs- und Zuggebieten) gekommen, wenn deren Horste inzwischen anderweitig besetzt waren. Aber auch unter den unreifen ein- bis zweijährigen Rückkehrern können einzelne „Störstörche“ gewesen sein.

Dagegen erfolgte die Ankunft der Westzieher frühzeitig - vielerorts schon im Februar - und zügig, hat Fiedler beobachtet. Dem Wachstum der Jungen sei das milde Klima mit zeitweiligen Niederschlägen zugute gekommen, führt er weiter aus. Zwar sei das Nahrungsangebot an Feldmäusen geringer gewesen, dafür versorgten sich aber etliche Brutvögel aus der Umgebung auf den Braunschweiger Rieselfeldern und in der Okeraue. „In Vallstedt bewährte sich offenbar schon der neue, auf Veranlassung von Karl-Rainer Jeffe angelegte Nahrungsteich: Drei Jungstörche flogen aus, während im Vorjahr der Nachwuchs verhungerte“, so Fiedler.

Nachdem 2015 unweit des Storchennestes von Vechelde ein Jungstorch durch Stromschlag zu Tode gekommen war, sind Sicherungsmaßnahmen an mehreren Mittelspannungsmasten veranlasst und sollen 2017 vor dem Ausfliegen der Jungvögel greifen. In Wendesse erlag ein Jungstorch schwersten Beinverletzungen, die er anscheinend beim Anprall gegen eine nahe gelegene Hochspannungsleitung erlitten hatte.

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