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Weißer Schwan: Stadt verhandelt mit potenziellem neuen Pächter

Peine Weißer Schwan: Stadt verhandelt mit potenziellem neuen Pächter

Der Leerstand im ältesten Gebäude in der Stadt, dem Weißen Schwan, könnte bald beendet sein: Die Stadt befindet sich in Verhandlungen mit einem potenziellen neuen Pächter. Das bestätigte Stadt-Sprecherin Karin Richter jetzt auf Anfrage der PAZ. Zuletzt war das Gebäude im Februar 2012 verpachtet. Damals schloss das India Haus endgültig seine Türen.

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Peines ältestes Gebäude: Der weiße Schwan steht zurzeit leer und auch das Nebengebäude mit der Currywurst-Station.

Quelle: ck

Schlechte Nachrichten gibt es von der Currywurst-Station im Nebengebäude des Weißen Schwans, die geschlossen ist: „Wir befinden uns derzeit in der Abwicklungsphase mit dem ehemaligen Betreiber“, sagt Stephanie Axmann von der Stadt Peine. Von einer kurzfristigen Nutzung sei derzeit nicht auszugehen.

Vor rund einem Jahr stieg auch die Privatbrauerei Härke aus dem Pachtvertrag mit der Stadt aus. Die Brauerei hatte das Gebäude seinerzeit langfristig von der Stadt übernommen und an Gastronomie-Betriebe weiter verpachtet (siehe Info-Kasten). Kurz nachdem Härke zum 31. Oktober 2012 aus dem Vertrag ausgeschieden war, mussten die Brauerei-Geschäftsführer Insolvenz anmelden.

„Der Ausstieg von Härke erfolgte viel früher als erwartet“, sagte Richter. Seitdem ist die Stadt wieder komplett selbst für die Vermarktung der Immobilie zuständig. „Dabei sind wir an einer langfristigen Lösung interessiert“, sagte Richter. Es habe sehr wohl zahlreiche Interessenten gegeben, die sich für das herausgehobene, denkmalgeschützte Gebäude in der 1a-Lage interessiert hätten.

Richter sagte: „Bei dem überwiegenden Teil der Interessenten war die Finanzierung nicht gesichert, teilweise fehlte gastronomische Erfahrung, die in gewissem Umfang seitens der Stadt als Voraussetzung für ein erfolgreiches Betreiben eines Gastronomiebetriebes dieser Größenordnung angesehen wird.“ Entsprechend hätte die Stadt die Verhandlungen oft nicht weiter geführt, da ein Erfolg nicht abzusehen gewesen sei.

Da die Stadt seit einem Jahr komplett die Aufwendungen für die Unterhaltung des Gebäudes zu tragen hat, ohne dass es Einnahmen gibt, sei die Verwaltung zwar daran interessiert, so schnell wie möglich wieder einen Pächter zu finden, dabei müsse aber ein wirtschaftlicher Erfolg absehbar sein. Richter sagte: „Kurzfristige Verträge oder potenzielle Partner ohne ausreichendes Erfahrungsportfolio stellen für die Stadt keine Option dar.“ Um so erfreulicher sei die Tatsache, dass Gespräche mit einem Interessenten geführt werden.

pif

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