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„Weißer Schwan“: SPD begrüßt Pläne für Umzug

Peine „Weißer Schwan“: SPD begrüßt Pläne für Umzug

Peine. Die SPD bleibt bei ihrer Haltung: Peine Marketing soll in die ehemalige Gaststätte „Weißer Schwan“ umziehen. Klaus Saemann, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandse, unterstrich, dass bislang „alle Argumente für die Pläne sprechen“.

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Der "Weiße Schwan" in der Peiner Fußgängerzone.

Quelle: mic

Der Leerstand des repräsentativen Gebäudes im Herzen der Innenstadt sei in den vergangenen Jahren schließlich stets kritisiert oder bedauert worden. Für den Vorstoß der CDU, die unter anderem prüfen lassen will, ob das Haus nicht doch als Gaststätte weitergeführt werden kann, hat er kein Verständnis.

Saemann: „Dem CDU-Ratsherren Andreas Meier dürfte bekannt sein, dass die umfangreichen Bemühungen der Stadt, einen Pächter zu finden, nicht von Erfolg gekrönt waren, was sicherlich unterschiedliche Gründe haben dürfte.“ Nach einer mehr als drei Jahre andauernden Suche nach Nachnutzern und Leerstandskosten von rund 17 000 Euro pro Jahr müsse man nun aber die Realität anerkennen und dürfe sich nicht vor einer Entscheidung drücken.

„Sicherlich gab und gibt es unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Nutzung dieses prachtvollen historischen Gebäudes. Realistische Vorschläge dazu gab es jedoch nicht, auch nicht aus den Reihen der CDU“, sagt Saemann. Der Verweis auf die damaligen Investitionskosten (rund 2,2 Millionen Euro) für Erwerb und Umbau liege ebenfalls neben der Sache, da der Wert des Grundvermögens Bestandteil des Vermögenshaushaltes der Stadt sei und ein Verkauf des Objektes nicht in Betracht komme.

Saemann: „Die Produktpalette und das umfangreiche Angebot von Peine Marketing passt räumlich sehr gut in die Breite Straße und wird zu einer weiteren Belebung führen. Die vom Stadtmarketing zudem angedachte „Vermarktung“ der ehemaligen Gaststättenräume für eigene und fremde Veranstaltungen dürfe bei einer wirtschaftlichen Abwägung auch nicht unberücksichtigt bleiben.

Weiteres Personal zur Erreichbarkeit während der Geschäftszeiten, wie von der CDU in Frage gestellt, werde nach Kenntnis der SPD nicht benötigt. Ein von der CDU angeregter Bürgertreffpunkt wäre sicherlich wünschenswert, so Saemann, allerdings nur, wenn er finanzierbar wäre und angenommen werden würde.

Außerdem stelle sich ernsthaft die Frage, ob die Ratsfraktion und der Stadtverband der CDU die ständigen Forderungen nach Einsparungen und Konsolidierung des Haushaltes, die in der zurückliegenden Zeit stets propagiert wurden, zugunsten eines solchen Projektes zurückstellen würden.

mic

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Peine
Der "Weiße Schwan" in der Peiner Fußgängerzone.

Peine. Die öffentliche Debatte um den Umzug von Peine Marketing in den „Weißen Schwan“ ist im vollen Gange. In diese eingeschaltet hat sich nun auch der CDU-Stadtverband. Vorsitzender Andreas Meier bewertet die Pläne zwar grundsätzlich als vertretbar, könnte sich aber auch eine Art Bürgerhaus vorstellen - oder die Fortführung als Gaststätte.

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