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"Weißer Schwan": Kessler spricht Machtwort

Peine "Weißer Schwan": Kessler spricht Machtwort

Wirbel um den „Weißen Schwan“: Aktuell wird kontrovers diskutiert, ob es richtig ist, dass das älteste Haus der Stadt Peine nicht mehr als Gasthaus betrieben werden soll. Die Stadt plant, in dem seit Jahren leerstehenden Gebäude an der Breiten Straße das Tochterunternehmen Peine Marketing anzusiedeln.

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„Weißer Schwan“: Das Gebäude an der Breiten Straße steht seit Jahren leer.

Quelle: mic

Jetzt spricht Bürgermeister Michael Kessler (SPD) ein Machtwort und weist die Vorwürfe der Kritiker zurück.

Er sagt: „Mir geht es um den in diesem Zusammenhang unter anderem in Leserbriefen mehrfach erhobenen Vorwurf der ,Geldverschwendung‘ durch den Erwerb und die Restaurierung dieses Objekts im Jahr 2001. Ich weise den Vorwurf der Verschwendung in aller Deutlichkeit zurück: Es ging damals um die Frage, ob man den ,Weißen Schwan‘, das älteste Haus der Stadt aufgeben will oder nicht.“ Der vorherige Eigentümer habe die Immobilie mitten in der Stadt gezielt verfallen lassen – in der Hoffnung, dass er sie danach abreißen lassen könne, um einen Neubau an gleicher Stelle zu errichten.

Die damalige Peiner Politik habe sich jedoch mehrheitlich dafür ausgesprochen, dieses historische „Juwel“ der Stadt zu retten und zu erhalten. „Dass das Geld kosten würde, war jedermann klar. Zu dieser Entscheidung, in die ich damals als Ratsherr bereits eingebunden war, stehe ich auch heute noch“, betont Kessler.

Die Stadt Peine, die kurz vor Gründung der Stahlwerke 1872 gerade mal 4000 Einwohner hatte, habe wenig historische Bausubstanz. Der Bürgermeister weiter: „Der ,Weiße Schwan‘ ist ein herausragendes Kulturgut unserer Stadt und für das Stadtbild unersetzlich. Wer anders als die Stadt soll ein solches Gebäude-Ensemble sichern? Ich erinnere an jahrelange Vorwürfe gegenüber der Politik, dass sie seinerzeit das ,Amtmann-Ziegler-Haus‘ nicht gerettet habe und man sprach vom geschichtslosen Bewusstsein des Rates. Und nun soll die Rettung des Weißen Schwans plötzlich eine Verschwendung sein?“

Kessler sei damals erstaunt gewesen, dass die Erhaltung des „Weißen Schwans“ nicht einstimmig erfolgte, denn Geschichte sollte Konsens sein. „Politiker, die sonst gerne die Traditionen hochhalten, begeben sich mit diesem heutigen Vorwurf auf einen seltsam populistischen Pfad“, so der Bürgermeister abschließend.

tk

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