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Wegen Radunfällen: Polizei kontrolliert mehr

Peine Wegen Radunfällen: Polizei kontrolliert mehr

Kreis Peine. Die Peiner Polizei schlägt Alarm: Seit vier Jahren steigt die Zahl der Fahrradunfälle, und auch die Zahl der Schwerverletzten geht nach oben.

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Wollen verstärkt Radfahrer kontrollieren: Heike Heil und Martin Guntermann.

Quelle: pif

„Diesen Trend wollen wir bremsen und umkehren“, sagen Peines Polizei-Chefin Heike Heil und Martin Guntermann, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes. Erreicht werden soll das Ziel durch stärkere Kontrollen - über das ganze Jahr verteilt, erklärt Guntermann.

So machen Radfahrer rund 22 Prozent der Schwerverletzten aus. Allein von 2013 auf 2014 stieg die Zahl der schwerverletzten Fahrradfahrer von neun auf 16. Die Zahl der Fahrradunfälle insgesamt kletterte im gleichen Zeitraum von 102 auf 115.

„Wir planen keine Schwerpunktkontrollen“, sagt Heil. Radfahrer müssen aber ständig damit rechnen, dass Polizei-Streifen sie im Auge haben. Guntermann hat in den vergangenen Wochen schon die Augen offen gehalten. Dabei ist ihm aufgefallen, dass viele Radfahrer sich scheinbar sorglos nicht an die Verkehrsregeln halten. „Das gilt übrigens für Radfahrer aller Altersklassen“, betont er.

Häufig käme es vor, dass Radler den Radweg auf der falschen Straßenseite nutzen und beim Überqueren eines Zebrastreifens nicht absteigen - dabei sei das schon vom Namen her ein „Fußgängerüberweg“ und kein „Radfahrerüberweg“. Mit Kontrollen müsse nicht nur in der Stadt Peine, sondern auch in Dörfern des Peiner Landes gerechnet werden. „Den größten Anstieg an Unfällen mit Fahrrädern hatten wir außerhalb geschlossener Orte“, so Heil.

Wichtig sei, dass die Fahrräder verkehrssicher ausgerüstet sind. „Wir vermuten, dass rund die Hälfte der Räder, die unterwegs sind, nicht allen Vorschriften entsprechen“, sagt Guntermann. Dabei sei die Ausrüstung in der dunklen Jahreszeit wichtig. Außer dem Fahrradhelm, den die Polizei unbedingt empfiehlt, müssen zwei Bremsen vorhanden sein, die unabhängig funktionieren. Auch die Beleuchtung und unterschiedliche Reflektoren seien wichtig. Guntermann: „Im Zweifelsfall sind die Radler die schwächeren Verkehrsteilnehmer.“

Von Thorsten Pifan

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