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Wasserzähler: Entwarnung für Peine

Bakterien Wasserzähler: Entwarnung für Peine

Kreis Peine. Eine Warnung hat das niedersächsische Ministerium für Gesundheit herausgegeben: Bei Kontrollen fabrikneuer Wasserzähler wurden Geräte mit dem Bakterium „Pseudomonas aeruginosa“ gefunden.

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Ein Wasserzähler: Im Kreis Peine gibt es laut Experten keine Geräte, die mit einem Bakterium infiziert sind.

Quelle: Manfred Hensel

Es handelt sich nur um Zähler, die im Jahr 2014 neu eingebaut worden sind. Auf PAZ-Anfrage erklärt der Kreis Peine, dass es vor Ort keine derartigen Probleme gibt.

Durch die Bakterien sind laut Ministerium Säuglinge und Kleinkinder sowie akut oder chronisch kranke Menschen gefährdet - insbesondere immungeschwächte Menschen, Aids-Patienten, Mukoviszidose-Kranke, Lungenkranke oder Menschen mit Brandwunden. Das häufigste Erscheinungsbild einer Erkrankung an Pseudomonas seien Lungenentzündungen, es könne auch zu Harnwegsinfekten, Darmentzündungen, Hirnhautentzündungen, Ohrentzündungen und Infektionen von Brandwunden kommen.

Mit einem Schreiben wurden die niedersächsischen Gesundheitsämter darüber informiert und aufgefordert, für alle im Jahr 2014 in sämtlichen Gemeinschaftseinrichtungen eingebauten Wasserzähler eine Untersuchung zu veranlassen. Kreis Sprecherin Katja Schröder sagt: „Das Gesundheitsamt Peine hat daraufhin Kontakt zu den beiden Wasserversorgern im Landkreis Peine, dem Wasserverband und den Stadtwerken Peine, aufgenommen. Dabei wurde festgestellt, dass seitens der Wasserversorger bereits im Vorfeld eine mikrobiologische Laboruntersuchung der Wasserzähler durchgeführt wurde und weiterhin durchgeführt wird.“ Eine längere Lagerhaltung der Wasserzähler finde bei den Wasserversorgern nicht statt. Nachweise über die Untersuchungen der Wasserzähler und des Trinkwassernetzes lägen dem Gesundheitsamt Peine vor.

Seitens des Ministeriums wurde bestätigt, dass mit einer solchen Untersuchung sichergestellt werden kann, dass Wasserzähler nicht mit dem Bakterium „Pseudomonas aeruginosa“ belastet sind. Vom Gesundheitsamt werden daher laut Schröder „keine weiteren Maßnahmen veranlasst“. Für die Bevölkerung des Landkreises Peine bestehe kein Grund zur Besorgnis. Sollte es Fragen zum Thema Wasserzähler geben, steht Gesundheits-Hauptsekretär Jens Wagener unter Telefon 05717/4017022 zur Verfügung.

tk

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