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Wasserverband würdigt Werk von Dr. Willy Boß

Peine Wasserverband würdigt Werk von Dr. Willy Boß

Peine. In einer Pressemitteilung würdigte jetzt auch der Wasserverband Peine den am 7. Juli verstorbenen Peiner Ehrenbürger und ehemaligen Stadtdirektor Dr. Willy Boß.

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Foto aus dem Jahr 2000: Dr. Willy Boß war von 1966 bis 2001 ehrenamtlicher Vorsteher des Peiner Wasserverbandes.

Quelle: oh

„Er hat als Vorsteher den Wasserverband Peine als starken regionalen Verbund maßgeblich mit geprägt“, sagt Verbandsvorsteher Hans-Hermann Baas und ergänzt: „Er war ein beredter Streiter für die Daseinsvorsorge in kommunaler Hand. Zusammen mit den Geschäftsführern entwickelte er den Verband weiter, so kamen etwa Abwasseraufgaben ab 1996 dazu. Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und die gelebte demokratische Mitbestimmung sind sein Vermächtnis. Das pflegen wir mit Umsicht und Weitblick weiter - immer die Chancen der Veränderung ergreifend, wie er es uns vorgelebt hat.“

Beim Wasserverband Peine spricht man noch heute von einer besonderen Ära, wenn der Name Boß fällt: Von 1966 bis 2001 lenkte er als ehrenamtlicher Verbandsvorsteher gemeinsam mit den Geschäftsführern die Geschicke des Verbandes. „Seine Klarheit, sein Verhandlungsgeschick und seine Menschlichkeit sind sowohl vielen Mitarbeitern des Verbandes als auch uns Gemeindevertretern im Vorstand noch sehr präsent“, so Baas.

Und weiter: „Ich habe als junges Vorstandsmitglied viel von ihm lernen dürfen. Besonders imponieren konnte seine Fähigkeit, in kluger Debatte die verschiedenen Interessen der Mitgliedskommunen zu wägen und die gemeinsamen Vorteile herauszuarbeiten und dafür zu werben. Er war ein glühender Verfechter der Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand. Den Privatisierungsforderungen stellte er einen stark aufgestellten Verband entgegen. Dieses Erfolgsmodell haben wir den neuen Rahmenbedingungen entsprechend immer weiterentwickelt.“

Konsequente Investitionen in ein gutes Leitungssystem und eine lokal auf gutem Niveau gesicherte Versorgung, dafür stand Boß: So wurde die Umstellung von lokalen Brunnen auf die öffentliche Trinkwasserversorgung in vielen Dörfern der Region in seiner Amtszeit abgeschlossen. 1972 sorgte die neue Fernwirkanlage im umgebauten Verbandsgebäude in Peine für Begeisterung, 1973 ging der Wasserbehälter bei Klein Ilsede in Betrieb. 1989 folgte das neue Wasserwerk Wehnsen. 1996 wurde aus dem Wasserbeschaffungsverband der Wasserverband Peine, denn die Abwasserentsorgung war als neue Aufgabe hinzugekommen.

ale

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