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Wasserverband: „Verbesserung des Trinkwasserschutzes“

Peine Wasserverband: „Verbesserung des Trinkwasserschutzes“

Kreis Peine. Große Zustimmung gibt es vom Wasserverband Peine für die Verbesserung des Trinkwasserschutzes, die der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) gefordert hat (PAZ berichtete).

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Ingenieurin Michaela Neumeyer, Geschäftsführer Olaf Schröder (Mitte, beide Wasserverband Peine) und Kooperationslandwirte-Sprecher Frederik Böker setzen sich für den Trinkwasserschutz im Kreis Peine ein.

Wasserverbands-Geschäftsführer Olaf Schröder betont: „Wir begrüßen, dass das Thema Trinkwasserschutz nun endlich auf der politischen Agenda angekommen ist. Die EU-Nitratrichtlinie und die drohenden Strafen aus Brüssel scheinen für Bewegung in Berlin gesorgt zu haben. Es freut uns, dass unser Umweltminister Wenzel deutlich Worte findet. Wir unterstützen seine Initiative.“

In den beiden Peiner Wasserwerken fördere man Grundwasser aus tieferen Schichten. „Im Schnitt ist unser ,Rohstoff‘ 40 Jahre alt und weist dadurch geringe Nitratfrachten aus. Das Trinkwasser aus Wehnsen hat lediglich drei Milligramm Nitrat, aus dem Werk Burgdorfer Holz sogar nur ein Milligramm pro Liter“, sagt Schröder. Doch es sei nur eine Frage der Zeit, bis sich der intensive Düngemittel-Einsatz auch in den Tiefen deutlich zeigen werde.

„Wir vertreten den Ansatz, unser Lebensmittel Nummer eins möglichst naturbelassen zur Verfügung zu stellen“, so Schröder. Also müsse die Vermeidung von Einträgen, nicht die Aufbereitung, das klare Ziel sein. Zusammen mit den Landwirten kooperiere man bereits seit Anfang der 1990er-Jahre im Trinkwasserschutz. Dadurch sei es gelungen, den Nitratgehalt zu stabilisieren, allerdings auf einem noch immer zu hohen Niveau.

Der Geschäftsführer: „Im Wasserschutzgebiet Wehnsen etwa zeigen die Messstellen im Mittel 96 Milligramm Nitrat in der oberen Grundwasserzone, also bis rund zehn Meter Tiefe, an. Angesichts der Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft, unter anderem auch durch die falschen Anreize der Biogasgewinnung und damit des flächenhaften Maisanbaus, wird es immer schwieriger, attraktive Konditionen für den vorbeugenden Trinkwasserschutz und damit eine große Flächenbelegung zu sichern.“ Hier sei das Land gefragt, das Modell zügig attraktiver auszugestalten, „damit die Landwirte sich weiter engagieren können“.

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