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Wasserkraftanlage: PTG könnte profitieren

Peine Wasserkraftanlage: PTG könnte profitieren

Peine. Die Salzgitter AG und die TU Braunschweig bauen mit Förderung durch den Bund eine Forschungswasserkraftanlage am Allerwehr im Landkreis Celle. Jetzt fand der symbolisch erste Spatenstich auf der Baustelle statt, unter anderen mit Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann und dem Peiner Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil (SPD).

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Trafen sich zum Projekt-Start: Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Salzgitter-Vorstandsvorsitzender Heinz Jörg Fuhrmann, TU-Präsident Professor Jürgen Hesselbach, Hubertus Heil, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD Bundestagsfraktion sowie Georg Michels (Salzgitter) und Christian Seidel (TU Braunschweig).

Quelle: Carsten_Brand

Heil hofft, dass die Anlage industriell in Serie geht - und damit möglicherweise auch zur Sicherung der Salzgitter-Tochter Peiner Träger (PTG) beitragen könnte, indem Komponenten dort gefertigt werden.

Die Investitionen in den Bau der Anlage und die Begleitforschung belaufen sich auf rund elf Millionen Euro. Das Forschungsvorhaben wird durch den Bund und das Land Niedersachsen gefördert, wofür sich Heil maßgeblich eingesetzt hat.

Projektziel ist der Nachweis der technischen Machbarkeit einer „weltweit einzigartigen Wasserkrafttechnologie“ zur Erschließung eines bisher technisch und wirtschaftlich nicht nutzbaren Wasserkraftpotenzials im Bereich der niederen Fallhöhen und großen Durchflussmengen. Dabei finden die ökologischen Randbedingungen, wie sie in dem Naturschutzgebiet Hornbosteler Hutweide (Keis Celle) gegeben sind, sowie die Fischdurchgängigkeit besondere Berücksichtigung.

Das Stahl-Hochleistungswasserrad in Bannetze-Hornbostel kann 1000 Haushalte mit Energie versorgen, es erzeugt im Jahr etwa 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom. Eine Vielzahl der bautechnischen und maschinenbaulichen Komponenten der Anlage werden auf Basis des Produktportfolios der Salzgitter AG weiterentwickelt, dazu gehören Bauelemente, Grobbleche, Rohre und Walzprofile, wie sie in Peine hergestellt werden.

Dieses Forschungskraftwerk soll nun im Praxisbetrieb die Funktionsfähigkeit des Verfahrens demonstrieren und mit der entsprechenden Forschung die Möglichkeit für Serienproduktion eröffnen. Die Salzgitter AG engagiert sich, um damit langfristig auch ein Geschäftsfeld für das Unternehmen, insbesondere auch für die niedersächsischen Stahlstandorte Salzgitter und Peine zu erschließen.

Als Peiner Bundestagsabgeordneter hat sich Heil auch deshalb für die Förderung des Projekts durch das Bundeswirtschaftsministerium und das niedersächsische Wissenschaftsministerium engagiert, weil er damit die Hoffnung auf zukünftige Forschung, Entwicklung und Beschäftigung am Stahlstandorte Peine verbindet „Es wäre schön, wenn hier auch die PTG profitieren könnte.“

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