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Was wünschen sich die Peiner für die City?

Peine Was wünschen sich die Peiner für die City?

Peine. Was wünschen sich die Bürger für ihre Stadt? Die Peiner Kaufmannschaft hat eine Bürgerbefragung gestartet (PAZ berichtete) und die ersten spannenden Antworten sind eingegangen.

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Wollen Akzente in der Innenstadt setzen: Ole Siegel (l.) und Ulrich Ginsburg beim Stadtbummel.

Quelle: Thorsten Pifan

Deren Auswertung liegt nun exklusiv vor.

Für Ole Siegel, Vorsitzender der Peiner Citygemeinschaft, und seinen Stellvertreter Ulrich Ginsburg war die Resonanz überraschend groß. „Das zeigt, wie sehr die Bürger an ihrer Stadt hängen und sich Gedanken machen“, sagten beide, die sich aber über weitere Ideen freuen - vor allem, aber nicht nur, von der jungen Generation.

Ziel ist es, die Ideen der Bürger zu sammeln und zu bewerten, was möglich ist - auch rechtlich - und was die Stadt Peine bereit ist, mitzutragen. „Uns ist wichtig, dass wir Vorschläge eng und zeitnah mit der Stadt abstimmen“, sagte Siegel und hofft auf kurze Wege bei Bürgermeister Michael Kessler (SPD). Letztlich leiten Siegel und Ginsburg aus den Ideen der Bürger vier Säulen ab, die die Innenstadt attraktiver machen können.

Kauflandschaft: Viele haben sich mit dem Branchenmix auseinander gesetzt und wünschen sich beispielsweise einen Elektrohandel in der City. Wenn es nach den Zuschriften geht, könnten sich auch Möbel verkaufen. Lob gibt es für die vielen kleinen Geschäfte, die zum Bummeln einladen und eine der Stärken der Peiner Fußgängerzone sind. Was nahezu in allen Zuschriften gefordert wurde, sind einheitliche Öffnungszeiten der Händler in der Peiner Innenstadt. Siegel sagte: „Daran müssen wir unbedingt arbeiten.“

Atmosphäre und Optik: Kritik gibt es am gastronomischen Angebot, wobei es nicht um die Qualität, sondern um die Vielfalt geht. Auf der Wunschliste stehen Spanier oder Mexikaner. „Wir müssen Akzente setzen und etwa die Peiner Eule in die City holen“, sagte Siegel. Zurzeit friste die Figur auf dem Schützenplatz ein Dasein im Abseits. Historische Gebäude könnten speziell beleuchtet werden.

Touristik: „Wir müssen auf unsere Stärken schauen. Anziehungspunkt ist zum Beispiel das Schokoland der Firma Rausch“, sagte Siegel. Ähnlich könnte sich die Braumanufaktur Härke aufstellen. Dort wäre es möglich, eine Erlebnis-Gastronomie einzurichten - zum Beispiel mit einem Biergarten, der nicht nur für Peiner Gäste ausgelegt ist.

Kleinode mit Kultstatus: „Wir benötigen in der Innenstadt auch wieder Angebote mit Kultstatus - etwas, woran sich die Menschen noch in 20 Jahren erinnern, wie zum Beispiel Würstchen-Meyer“, sagte Ginsburg.

Weitere Ideen aus allen Altersgruppe gehen an die Citygemeinschaft unter „ kontakt@peine-city.de“.

pif

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