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Was tun, wenn Ernährung krank macht?

„Rat und Tat“ im Klinikum Was tun, wenn Ernährung krank macht?

Essen und Trinken stehen für Genuss, Freude und Geselligkeit. Darüber hinaus spielt die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit und leistet in Kombination mit ausreichend Bewegung einen wichtigen Beitrag für mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Doch was passiert, wenn die Ernährung krank macht?

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Von links: Pastor Dr. Sebastian Thier (Martin-Luther-Kirchengemeinde), Olga Tkacenka (Leitung Kindergarten und Familienzentrum Peine) und Dr. Peter Tarillion (Chefarzt Klinikum Peine) kooperieren bei der Veranstaltung „Rat und Tat“.

Peine. Darüber sprach Dr. Peter Tarillion, Peiner Chefarzt der Peiner Gastroenterologie.

Wenn bestimmte Nahrungsmittel nicht mehr gegessen werden können, weil sie eine negative Reaktion des Körpers hervorrufen? Darum ging es jetzt bei der Vortragsreihe „Rat und Tat“ im Peiner Klinikum.

Rund 35 Besucher folgten den Ausführungen von Dr. Peter Tarillion, Peiner Chefarzt der Gastroenterologie. Dabei betonte er unter anderem in anschaulichen Beispielen, wie wichtig der Einfluss von Bewegung auf Gesundheit sei. „10 000 Schritte täglich ab dem 25. Lebensjahr verhindern nahezu alle chronischen Erkrankungen. Zusätzlich 1000 Schritte am Tag erreichen eine doppelt so große Blutzuckersenkung wie ein Medikament bei einem Diabetes mellitus Typ 2“, erklärte Dr. Tarillion. Im Laufe des Vortrags wurden viele Fragen aus dem Publikum zur persönlichen Ernährungssituation gestellt, die von dem Experten kompetent und umfassend beantwortet wurden.

Im zweiten Veranstaltungsteil erklärte der Arzt, wie ansprechend und einfach eine gesunde, ausgewogene Ernährung sein kann.

Er erinnerte alle Besucher daran: „Zur gesunden Ernährung gehören nicht nur feste Bestandteile, sondern auch die Getränke. Rund 1,5 Liter zuckerfreie Getränke soll der Mensch laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung am Tag zu sich nehmen.“

Die Folgen von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme sehe man häufig in den Sommermonaten: Vielen alten Menschen fehle ein natürliches Durstgefühl, im Hochsommer würden sie zusätzlich Flüssigkeit durch das Schwitzen verlieren. Die Folgen gingen von Mundtrockenheit und schlaffer Haut bis hin zu Schwäche, Verwirrtheit und Kreislaufversagen.

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