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Was ist von Trump tatsächlich zu erwarten

Die PAZ hakte bei Peiner Politikern nach Was ist von Trump tatsächlich zu erwarten

Seit gestern ist er im Amt: Der Republikaner Donald Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Allem Anschein nach läutet der 70-jährige Milliardär eine Zeitenwende in Amerika ein. Doch was ist von Trump tatsächlich zu erwarten, und worauf muss sich Europa einstellen? Die PAZ hakte bei Peiner Politikern nach.

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Donald Trump bei einer Wahlkampfrede: Seit gestern ist der 70-Jährige als US-Präsident offiziell im Amt.

Quelle: dpa/Archiv

Peine. Peines Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) sagt: „Trump ist als Sieger aus einer demokratischen Wahl hervorgegangen. Er ist als neuer Präsident der USA zu respektieren. Zunächst gilt es abzuwarten, welche im Wahlkampf propagierten Ziele tatsächlich umgesetzt werden. Als bekennender Demokrat habe ich die Erwartungshaltung, dass er alle in den USA lebenden Menschen jedweder Herkunft bei Veränderungen ,mitnimmt‘“. Als Baustein einer erfolgreichen Außenpolitik wünscht sich Saemann, „dass Trump Europa und somit auch Deutschland nicht nur wahr, sondern auch ernst nimmt“.

Landrat Franz Einhaus (SPD) erklärt: „Ich persönlich habe die Sorge, inwieweit Trump in der Lage sein wird, die in der amerikanischen Gesellschaft erkennbare Spaltung der Gesellschaft zu überwinden. Nicht nur in den USA, sondern auch bei uns ist es in diesem Zusammenhang eine besondere Herausforderung, die Belange der benachteiligten Bevölkerungskreise stärker in den Fokus zu rücken und vor allem für gute Bildungsgrundlagen zu sorgen. Nicht absehbar ist zudem, in welcher Weise sich die wirtschafts- und sicherheitspolitischen Außenbeziehungen der USA verändern werden.“

Der Peiner Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Hubertus Heil, sagt: „Ich kann nur hoffen, dass Donald Trump im Reden und Handeln in Zukunft an Substanz und Anstand gewinnt. Seine derzeitigen Aussagen sind für einen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika unangemessen und können großen Schaden anrichten. Mit Blick auf die Krisen und Kriege im Nahen Osten, das Atomabkommen mit dem Iran und seinen politischen und wirtschaftlichen Positionen zu China und Europa hoffe ich zumindest auf Mäßigung und mehr Verantwortungsbewusstsein. Meine Zuversicht hält sich aber in Grenzen. Natürlich werden wir auch versuchen, mit der neuen Regierung ins Gespräch zu kommen. Aber schon jetzt ist klar: Europa wird in Zukunft seine Werte und Interessen gegenüber diesem amerikanischen Präsidenten selbstbewusster vertreten müssen. Wir müssen deshalb gerade in diesen Zeiten in Europa zusammenhalten und dürfen uns durch Trump nicht spalten lassen.“

Die Peiner CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann erklärt:„Wer heute verlässlich sagen kann, was von einem Präsidenten Trump zu erwarten ist, könnte sicher viel Geld verdienen. Ich baue weiterhin darauf, dass sich der Präsident Trump vom Kandidaten Trump unterscheiden wird. Die Regierungsarbeit wird nicht über Twitter geführt werden können. Auch kann ein Präsident Trump die Wirkungsmechanismen von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft nicht von heute auf morgen dauerhaft über den Haufen werfen.“

mic

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