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Warum kommen Briefe so spät an?

Peine Warum kommen Briefe so spät an?

Die Post steht erneut in der Kritik: Tage- oder sogar wochenlang bleiben Hausbriefkästen leer. Dann kommt ein ganzes Bündel Briefe, teils mit dementsprechend lange zurückliegendem Absendedatum.

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Musste tagelang auf die Briefpost warten: Zahnarzt Dr. Thomas Himstedt aus Vöhrum.

Quelle: mic

Peine. Zahlreiche Leser aus dem gesamten Landkreis Peine haben sich in den vergangenen Tagen wegen der unzuverlässigen Postzustellung bei der PAZ gemeldet - und beschreiben immer wieder genau dieses „Phänomen“.

„Bei uns wird die Post nicht mehr jeden Tag zugestellt, sondern kommt bündelweise an einen Tag in der Woche“, sagt Wolfgang Spandau aus Edemissen. Der von ihm abonnierte „Stern“ müsse normalerweise donnerstags da sein. Er habe ihn nun schon zwei Mal erst am Dienstag darauf erhalten - mit dem Rest der Post aus der Woche. Laut dem Edemisser seien die Probleme bei der Zustellung in diesem Ausmaß erst nach der Schließung des Verteilzentrums in Edemissen aufgetreten. Wie die PAZ berichtete, ist dieses in das neu gebaute Postzentrum nach Peine verlagert worden.

Enttäuscht von der Post ist auch Marita Lüdicke aus Edemissen: „Wir bekommen unsere Post nur noch einmal die Woche. Es lagen schon mal 13 Tage zwischen den Lieferungen. Nicht auszudenken wenn mal etwas wirklich Wichtiges dabei ist, oder auch Einladungen, Aufträge, Rechnungen oder Mahnungen.“ Lüdicke: „Ich habe mich noch nie über irgend etwas beschwert. Nur die Post erhöht laufend das Porto, baut aber intern anscheinend ständig Arbeitsplätze ab. Die Leidtragenden sind wir, die Kunden. Das kann und darf nicht hingenommen werden.“

Aber auch in anderen Ortschaften im Landkreis Peine gibt es offenbar massive Probleme bei der Postzustellung. Wie der Zahnarzt Dr. Thomas Himstedt berichtet, hat er in seiner Praxis in Vöhrum im neuen Jahr erstmals am 9. Januar Briefpost bekommen. „Das gab es bei uns noch nie“, sagt Himstedt. „Normalerweise bekommen wir jeden Tag mehrere Briefe.“ Dass etwas schief gelaufen sein muss, ließ sich bei ihm anhand der jüngsten „Lieferung“ leicht nachvollziehen. Darunter: Der über eine Woche alte „Focus“ fürs Wartezimmer, eine Rechnung vom 31. Dezember mit Skonto-Angebot und „andere, offenkundig schon mehrere Tage alte Post“.

Himstedt: „Wir haben uns jetzt mal den Spaß gemacht und einen Brief an uns selbst geschickt.“ Bei der Post in Vöhrum abgegeben wurde dieser am Donnerstag, 8. Januar, angekommen ist er am Montag, 12. Januar. „Das kann‘s doch wohl nicht sein“, sagt der Zahnarzt.

Auch Torsten Ortmann aus Vöhrum geht es ähnlich: „Man hat den Eindruck, dass die Post die Briefe sammelt, um nicht wegen einer Sendung austragen zu müssen.“ Aus der Ortschaft gab es schon häufiger Beschwerden, genauso wie aus Woltorf, Stederdorf, Wendesse, Münstedt und Telgte. Betroffenen Kunden, die ihrem Ärger bei ihrem Postboten Luft machten, sei gesagt worden, dass die Post der Paketzustellung erste Priorität einräumt. Als Grund für die Unregelmäßigkeiten seien auch häufig ein hoher Krankheitsstand oder fehlendes Personal genannt worden.

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