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Warnstreik: 150 Bedienstete forderten 6,5 Prozent mehr Lohn

Peiner Innenstadt Warnstreik: 150 Bedienstete forderten 6,5 Prozent mehr Lohn

Mit Trillerpfeifen und Fahnen zogen gestern mehr als 150 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes durch die Peiner Innenstadt. Die Gewerkschaft Verdi hatte zum Warnstreik aufgerufen. Ihre Forderung: 6,5 Prozent mehr Lohn. "Wir sind es wert!" lautete das Streikmotto.

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Verdi-Warnstreik in Peine: Mit Fahnen machten die Gewerkschaften auf sich aufmerksam.

Quelle: Isabell Massel

Peine. Von der Bahnhofstraße aus zogen die Mitarbeiter der Peiner Kindertagesstätten, der Stadtwerke und der Stadtverwaltung, darunter auch Mitglieder der Gewerkschaft Komba, zum Marktplatz, wo eine Kurzkundgebung stattfand. "Wir fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro für die unteren Gehaltsgruppen", erklärte Streikführer Rainer Rinke.

Auch für Auszubildende fordert die Gewerkschaft eine höhere Vergütung - und zwar 100 Euro mehr. Darüber hinaus soll der Nachwuchs im öffentlichen Dienst nach Abschluss der Ausbildung unbefristete Arbeitsverträge angeboten bekommen. "Wir müssen dafür sorgen, dass die Ausbildung im öffentlichen Dienst interessant bleibt", sagt Rinke.

"Wir erwarten jetzt ein verhandlungsfähiges Angebot", sagte Rinke im Hinblick auf die Tarifverhandlungen, die am 12. und 13. März in Berlin zwischen Verdi und den kommunalen Arbeitgeberverbänden fortgesetzt werden sollen.

Seit dem letzten Tarifabschluss vor zwei Jahren bis heute habe die Preissteigerung gut drei Prozent betragen, sagte Rinke. Deshalb müsse im Ergebnis der aktuellen Verhandlungen deutlich mehr herausspringen. Die Aussage der Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde, dass aufgrund klammer Kassen einfach nicht mehr gezahlt werden könne, wolle man nicht ohne weiteres hinnehmen.

"Wir werden uns nicht an unseren Arbeitsplätzen verkriechen", kündigte Rinke an. Sollte von der Arbeitgeberseite "nichts plausibles rüberkommen" wolle man den Arbeitskampf verschärfen und auf weitere Bereiche wie die Gemeinde- und Kreisverwaltungen ausdehnen. Rinke machte den Beschäftigten getreu dem Streik-Motto Mut: "Wir sind es wert!"

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