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Warn-App Biwapp soll Anfang 2017 starten

Kreis Peine Warn-App Biwapp soll Anfang 2017 starten

Seit dem Amoklauf von München, bei dem die Bevölkerung auch über die Smartphone-App Katwarn alarmiert wurde, wird bundesweit in den Kommunen überlegt: Wie kann man das Gefahrenwarnsystem modernisieren? Der Landkreis Peine arbeitet diesbezüglich eng mit dem Land Niedersachsen zusammen und will das System Biwapp Anfang 2017 einführen.

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Landrat Franz Einhaus zeigt die Warn-App Biwapp, die es bald im Kreis Peine geben soll.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Kreis-Sprecher Henrik Kühn sagt: „Laut einem Erlass des Innenministeriums bekommt jede Katastrophenschutz-Behörde in Niedersachsen die Möglichkeit, eine vom Land gesteuerte Warn-App zu nutzen.“ Warnmeldungen würden von der Regionalleitstelle in Braunschweig künftig per Vordruck an die Warnzentrale in Stade versandt, die ihrerseits das System Mowas betreibe und mit der Meldung versorge. „Von Mowas versandte Meldungen werden dann von verschiedenen Apps, wie beispielsweise Biwapp oder Nina empfangen und verarbeitet“, so Kühn.

Doch während Nina lediglich die landesweit zur Verfügung gestellten Daten mit regionalem Bezug verarbeite, möchte der Kreis Peine „mit dem System Biwapp eine kostenlose Anwendung anbieten, die auch von verschiedenen lokalen Stellen mit Daten versorgt wird“. Das könnten beispielsweise die unterschiedlichen Fachdienste des Kreises Peine, die Gemeinden und die Polizei sein, die die geplante App künftig mit Leben füllen und damit regelmäßig ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken sollen.

Der Sprecher weiter: „Unsere Mitarbeiter beschäftigen sich bereits seit Anfang des Jahres mit dieser App, deren Einführung jedoch zurückgestellt werden musste, bis das Land seine Planungen abgeschlossen hatte. Hintergrund ist, dass die Biwapp-Einführung natürlich nur Sinn ergibt, wenn die Systeme miteinander kompatibel sind. Weil jetzt sichergestellt ist, dass vom Landessystem Mowas auch Biwapp versorgt wird, steht dem Vertragsschluss nun nichts mehr im Wege. Wir planen, unseren Einwohnern Anfang 2017 die neue App anbieten zu können“, so Kühn.

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