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Walzerklänge in den Festsälen

Peine Walzerklänge in den Festsälen

Eine schöne Tradition und für viele Peiner aus dem Jahreskalender nicht wegzudenken ist das Silvesterkonzert in den Festsälen.

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Begeisterte Zuhörer: Das Publikum in den ausverkauften Festsälen forderte gleich drei Zugaben.

Quelle: Isabell Massel

Peine. Diesmal spielte das Johann Strauß Orchester Budapest vor ausverkauftem Haus – ein Ensemble, das den Peinern von vielen vorausgegangenen Auftritten vertraut ist und das viele Fans hat.

Dirigent Alexander Maschat führte mit viel Humor und dezenten, aber wohl platzierten Pointen charmant durchs Programm. „Ich weiß, was Sie von uns hören wollen. Aber eine kleine Überraschung muss dann doch sein“, sagte Maschat, als er mit der Ouvertüre aus „Die lustigen Weiber von Windsor“ das erste Stück des Abends ankündigte.

Anschließend ging es mit vielen bekannten Melodien von Johann Strauß (Sohn), seinem Bruder Josef und Johannes Brahms weiter – allesamt Komponisten der Walzerseligkeit im Wien des 19. Jahrhunderts. Zwei der Ungarischen Tänze von Brahms wurden vom Orchester ebenso gekonnt und schwungvoll interpretiert wie die berühmte Tritsch-Tratsch-Polka und der legendäre und wohl bekannteste Walzer überhaupt: „An der schönen blauen Donau“.

Zwei Gesangssolisten würzten den Abend mit Passagen aus Strauß-Operetten. Sopranistin Anette-Yasmin Glaser und Tenor Drummond Walker überzeugten mit Arien aus dem „Zigeunerbaron“ und „Wiener Blut“ ebenso allein als auch in zwei Duetten. Im Zigeunerbaron-Libretto des Barinkay „Als flotter Geist“ wirkt eigentlich ein Chor mit.

„Den können wir uns aber nicht leisten“, sagte Maschat, „aber wir haben ja Sie, verehrtes Publikum.“ Zunächst erntete er unsicheres Lachen, aber als er den Einsatz gab, wurde doch engagiert mitgesungen. „Ja, das alles auf Ehr’, das kann er und noch mehr“ tönte es vielstimmig und durchaus hörenswert aus dem Parkett.

Gleich drei Zugaben forderte das begeisterte Publikum und bekam mit dem Radetzky-Marsch gleich noch einen Höhepunkt des Abends serviert. So geleitete das Orchester fröhlich-beschwingt durch die letzten Stunden des alten Jahres.

wos

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