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Waldversteck war Jugend-Treff

Peine Waldversteck war Jugend-Treff

Feuer im Waldversteck: Die verbrannten Äste in der Peiner Südstadt gehörten zu einem Jugend-Treff. Die Jugendlichen wollen ihn nun an anderer Stelle wieder aufbauen.

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Tim und Phillip im verbrannten Waldversteck.

Quelle: Thorsten Pifan

Peine. Tim und Phillip sind traurig, denn ihr tolles Waldversteck ist nur noch eine stinkende Brandruine. Am Mittwoch musste dort an der Braunschweiger Straße ein Feuer gelöscht werden. „Hier hat kein Obdachloser gehaust, wie ihr geschrieben habt, das war unser Jugendclub“, sagt der 13-Jährige Tim der PAZ und korrigiert damit eine Vermutung der Polizei. Seit Januar haben die Jugendlichen an dem Bollwerk gearbeitet.

„Insgesamt waren wir fast 30 Leute“, erzählt der zwölf Jahre alte Phillip. Mit dabei waren auch Kinder und Jugendliche aus Vöhrum, Woltorf und Essinghausen. „Der harte Kern des Clubs sind zehn Mann“, sagt Tim.

Die Äste hatten die Jugendlichen in dem Waldstück gefunden und sich sogar einen kleinen Turm gebaut. „Der ist aber verbrannt“, sagt Phillip. Für ihn steht fest, dass sich die Jugendlichen wieder einen Rückzugsraum schaffen – „aber nicht hier, den Ort kennen jetzt zu viele“, sagt er.

Die Eltern der Kinder und Jugendlichen wussten, wo sich ihre Sprösslinge aufhalten, bestätigt Phillips Vater. „Sie haben uns manchmal mitgenommen, damit wir uns keine Sorgen machen, und wir wussten, wo sie stecken, wenn mal etwas passiert“, sagt er.

Leider war der Spaß beim Quatschen und Fußball-Spielen nicht immer ungetrübt. „Wir sind immer wieder von anderen Jugendlichen angegriffen worden. Manche haben uns sogar bedroht“, erzählt Tim.

Phillip ergänzt, dass einige der anderen Jugendlichen versucht hätten, den Club zu zerstören. „Einmal war die ganze Fläche verwüstet, alles war umgeworfen, und ein anderes Mal waren einige Äste aus den Wänden gerissen.

„Wir haben uns hier regelmäßig getroffen“, sagt Tim. Meistens nachmittags zwischen 15 und 19 Uhr. In den Ferien auch manchmal vormittags. „In den vergangenen Tagen sind wir nicht hier gewesen. Wir sind immer wieder von anderen Jugendlichen bedroht worden, mit Eisenstangen, sogar mit Messern“, erzählt er. Phillip nickt. Dass ihr Club niedergebrannt ist, haben die beiden erst aus der PAZ erfahren.

pif

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