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Wahl der 25. Landessynode steht an

Hildesheim Wahl der 25. Landessynode steht an

Hildesheim. In den Kirchenkreisen der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover laufen zurzeit die Vorbereitungen für die Wahl der 25. Landessynode. Bis zum 29. September müssen alle Wahlkreise ihre Stimmen abgegeben haben.

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Die Kandidaten für die Landessynode. Nicht auf dem Bild ist Oliver Bischoff.

Quelle: bar

Die Kandidaten der Kirchenkreise Peine, Hildesheimer Land-Alfeld, Hildesheim-Sarstedt und Hameln-Pyrmont haben sich den Wahlberechtigten jetzt in der Jakobikirche in Hildesheim persönlich vorgestellt.

Die Vorstellungsrunde wurde eingeleitet von Bernd Leonhard, dem Vorsitzenden des Wahlkreisausschusses, und moderiert von Pastorin Nora Steen. Der Kirche stehen viele Herausforderungen und unangenehme Entscheidungen bevor, denen sich die Landessynode wird stellen müssen. So war sich das Podium auf Frage von Steen einig, dass sicherlich nicht alle Kirchengebäude gehalten werden könnten.

Andererseits sei die Kirche gerade in kleinen Ortschaften wichtiger Identifikationspunkt. Mehrere Kandidaten setzten ihre Hoffnung auf die Eigeninitiative der Gemeindemitglieder, um ihre Kirchen zu erhalten. Klappe das nicht, müsse über die Nachnutzung mit Fingerspitzengefühl entschieden werden: Kulturelle Veranstaltungen, Kongressräume, Altenheime, Büchereien wurden als mögliche Beispiele genannt.

Auch die künftige pastorale Versorgung, besonders auf dem Land, bereitet den künftigen Synodalen Sorge. Schon jetzt blieben Stellen unbesetzt. Es müsse Klarheit darüber gewonnen werden, welche Aufgaben letztlich das Pfarramt ausmachten und bei den ausgebildeten Theologen bleiben sollten. Auch wurde die Sorge laut, die Gemeinden mit dem Ruf nach immer mehr Verantwortung für die Ehrenamtlichen zu überfordern. Die Kirche müsse Anreize schaffen, um wenig beliebte Pfarrstellen attraktiver zu machen.

Zudem kam die Anregung, das Theologiestudium dual umzugestalten, um Pastoren besser auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Die Kandidaten sprachen sich für ein politisches Engagement der Kirche aus. Das dürfe aber nicht parteipolitisch sein, die Ziele der Kirche ließen sich besser durch Hintergrundgespräche erreichen als durch den medialen Holzhammer. Wolle die Kirche glaubwürdig bleiben, müsse sie sich für die Schwachen stark machen.

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INFO

Das sind die 13 Kandidaten

Pastor Hagen Faust, Pastor Burkhard Kindler, Christine von Klencke, Pastor Jürgen Loest, Dr. Karin Köhler, Kirchenkreiskantor Christof Pannes, Superintendent Philipp Meyer, Reinhard Brinkop, Hermann Reinhold, Stefan Scherer, Kirchenkreisjugendwart Bernd Rossi, Superintendent Christian Castel, Oliver Bischoff.

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