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Wachdienst ist nicht mehr notwendig

Peine Wachdienst ist nicht mehr notwendig

Der Vertrag mit dem Wachdienst, der rund um die Uhr das Asylbewerberheim im Lehmkuhlenweg bewacht, wird nicht verlängert. Diese Entscheidung rechtfertigte gestern Stadtrat Friedhelm Seffer mit deutlichen Worten: „Wir sparen nicht an der Sicherheit. Aber der Wachdienst ist nicht mehr zwingend notwendig.“

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Asylbewerberheim Lehmkuhlenweg: Die Stadt denkt über ein neues Sicherheitskonzept nach.

Quelle: Archiv/cb

Peine. Die Fakten: 1991 wurde die Rund-um-die-Uhr-Bewachung eingeführt. Damals sei in dem Objekt eine viel größere Zahl von Asylbewerbern unterbracht gewesen. „Es gab in der Zeit Angriffe der Bewohner untereinander, außerdem galt es, die Immobilie zu schützen“, so Seffer. Heute sehe es anders aus. Aktuell leben nur noch 46 Bewohner im Lehmkuhlenweg. „Und die Aggressionen haben deutlich abgenommen“, so Seffer.

Ziel der Stadt sei längst folgendes: Die Bewohner im Lehmkuhlenweg (darunter sieben junge Obdachlose in der Kobbe-Stiftung) sollen möglichst schnell in das städtische Leben integriert werden, deshalb wird Mietwohnraum im Stadtgebiet verfügbar gemacht. Allein von März bis November dieses Jahres war das bei 30 Personen der Fall.  Der Stadtrat: „Dieses Verfahren hat sich bewährt.“ Die Abschaffung des Wachdienstes sei nicht nur inhaltlich gerechtfertigt. Natürlich, das sagt Seffer klar, sei es auch eine finanzielle Frage. 123 160 Euro hat der Wachdienst zuletzt pro Jahr gekostet. „Dieser Aufwand ist nicht mehr gerechtfertigt.“ Die Sicherheit soll jetzt in anderer Form hergestellt werden. Unter anderem will die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt Wachleute patrouillieren lassen. Und: Das Asylbewerberheim habe unter Sicherheitsaspekten eine günstige Lage – es sei nach links und nach rechts durch dort platzierte Unternehmen abgesichert. Seffer: „Um die Sicherheit der Bewohner im Lehmkuhlenweg mache ich mir keine Sorgen.“

bor

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