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Vorwurf der räuberischen Erpressung: Amtsgericht Peine stellte Verfahren ein

Peine Vorwurf der räuberischen Erpressung: Amtsgericht Peine stellte Verfahren ein

Ein Verfahren wegen räuberischer Erpressung gegen zwei 31 und 32 Jahre alte Brüder ist gestern vor dem Amtsgericht Peine eingestellt worden. Beide hatten Streit mit einem Mann gehabt, der mit Autos handelte, weil sie meinten, Anspruch auf einen Pkw zu haben, den dieser von einer Privatperson gekauft hatte. Per Anruf soll mit dem Tod gedroht worden sein und damit, alle Autos im Besitz des Händlers zu zerstören.

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Dies war passiert: Der Halter des Autos wollte es verkaufen, weil es alt war und nur nach einer teuren Reparatur durch den TÜV gekommen wäre. Dies hatte er offenbar einem Nachbarn erzählt, der daraufhin einen der beiden Angeklagten informierte, dass es ein Auto günstig zu kaufen gebe. Dieser schaute auch mehrfach bei dem potenziellen Verkäufer vorbei, musste aber vertröstet werden, da der Wagen kurzfristig von der Lebensgefährtin des Mannes genutzt wurde, da ihr eigenes Auto bei einem Unfall total beschädigt worden war. Wenn die Zeit reif sei, sollte es aber verkauft werden.

Zwischenzeitlich bemerkte der Nachbar, dass der Wagen immer noch vor der Tür stand und dachte, der Angeklagte hätte kein Interesse mehr. Daher informierte er den Händler, der das gebrauchte Auto sofort kaufte. Nachdem seine Partnerin mittlerweile ein neues Fahrzeug hatte, war der private Verkäufer einfach nur „froh, dass es weg war“, wie er vor Gericht aussagte.

Für den Richter war damit der Verbrechensvorwurf vom Tisch, da die Angeklagten die berechtigte Hoffnung hatten, den Wagen ebenfalls zu kaufen. Die Drohungen seien immer noch ein Vergehen, aber die Vorgänge liegen fast drei Jahre zurück. Da der Geschädigte und Kläger außerdem zur Aussage nicht vorgeladen werden konnte, weil er nicht ans Handy ging und offenbar verzogen ist, stellte der Richter das Verfahren im Einverständnis mit den Anwesen ein, um es nicht unnötig weiter in die Länge zu ziehen.

jti

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