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Vorläufiges Umfrage-Ergebnis: Pro Hortplatz gibt es vier Bewerbungen

Peine Vorläufiges Umfrage-Ergebnis: Pro Hortplatz gibt es vier Bewerbungen

Debatte über zu wenig Hortplätze in Peine: Der Bedarf wird voraussichtlich in den nächsten Jahren stetig steigen. Das ist die erste Zwischenbilanz aus den bisher ausgewerteten Fragebögen zur umstrittenen Hortsituation in Peine. Die Umfrage in allen Kitas, Kindergärten und Schulen in Peine hatte der Stadtelternrat in die Wege geleitet (PAZ berichtete).

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Ein Hort in einer Grundschule: Der Peiner Stadtelternrat der Kitas hat eine große Umfrage durchgeführt, um den Bedarf zu ermitteln.

Quelle: A

Die Umfrage soll mit Fakten belegen, dass die hiesige Lage bezüglich fehlender Hortplätze „dramatisch“ ist. Insgesamt seien 1600 Fragebögen an Eltern verteilt worden, sagt Kindertagesstätten-Elternratssprecher Gero Dieckhoff. Die Beteiligungsquote seit mit 65 Prozent recht gut gewesen.

Die Hälfte der Fragebögen ist bereits ausgewertet - und daraus lassen sich zumindest schon Tendenzen erkennen. Wie bereits vermutet, kämen wohl auf jeden freien Hortplatz vier Bewerber. Das lasse sich etwa am Fall der Hortsituation in Vöhrum festmachen. Ebenfalls die Behauptung, dass der Platzmangel lediglich von kurzer Dauer sei, lasse sich widerlegen - mit Hinblick auf beispielsweise den Geburtenrückgang. „Der Bedarf an Hortplätzen wird in den nächsten Jahren stetig steigen“, so der Sprecher. Die Mehrzahl der bisher ausgewerteten Befragten gab zudem an, ihr Kind an fünf Tagen die Woche in einen Hort geben zu wollen. Meist spielte als Grund der Beruf eine wichtige Rolle.

Eine Betreuung sei den Eltern sehr wichtig. Und sie würden, wenn sie keinen Platz erhalten, ihren Beruf aufgeben oder auch aus der Fuhsestadt wegziehen. „Peine gilt doch eigentlich als familienfreundliche Stadt mit einem attraktiven Baupreis“, argumentiert Dieckhoff. Der Jobverlust oder gar Wegzug schade letztlich auch der Stadt. 20 Prozent der Eltern benötigten einen Betreuungsplatz an weniger als fünf Tagen. „Hier könnte man die Idee des ‚Hortplatz-Sharings‘ unter den Eltern aufgreifen“, schlägt Dieckhoff vor. In Kürze soll das endgültige Ergebnis der Befragung vorliegen.

ck

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