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Von Topf bis Teekanne: Schüler sammelten für Flüchtlinge

Peine-Rosenthal Von Topf bis Teekanne: Schüler sammelten für Flüchtlinge

Rosenthal. Handtücher, Töpfe, Duschgel: Eine tolle Aktion haben die Eltern der Grundschule Rosenthal-Schwicheldt auf die Beine gestellt: Sie sammelten Dinge des täglichen Bedarfs, um damit Peiner Flüchtlinge im Alltag zu unterstützen.

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Freudiger Anlass: Einige Kinder der Grundschule Rosenthal-Schwicheldt haben gemeinsam mit Elternvertreterin Christien Michels und Schulleiter Dirk Osberg die gesammelten Spenden an Maik Düsterhöf (Mitte) von der Stadt Peine übergeben.

Quelle: ju

„Wir wollten nicht lange diskutieren, sondern handeln und helfen“, erklärt Elternvertreterin Christien Michels vom Schulvorstand. „Wir haben uns kurzerhand bei der Stadt Peine informiert, wie wir am besten helfen können.“ Nach einigen Anlaufschwierigkeiten habe man mit Maik Düsterhöf, Leiter der Stabsstelle Flüchtlinge bei der Stadt Peine, einen engagierten Ansprechpartner gefunden, der die Aktion sofort begeistert aufnahm. „Es ist toll, dass sich die Schule so einsetzt“, sagt Düsterhöf. „ich unterstützte das gern.“

Und so rief die Elternvertretung andere Eltern in der Schule dazu auf, gut erhaltene und brauchbare Dinge des täglichen Bedarfs zu spenden. Innerhalb von zwei Wochen kamen duzende Töpfe, Pfannen und Kochlöffel in der Schule an. Besteck, Gläser, Geschirr und Teekannen wurden gespendet, ebenso neue Handtücher, Duschgel und sogar eine Geldspende. „Wir freuen uns, dass so viele tolle Sachen zusammengekommen sind“, so Schulleiter Dirk Osburg. „Auch die Kinder waren mit viel Eifer dabei.“ So habe man das Thema Flüchtlinge auch in den Unterricht eingebunden und gemeinsam überlegt, was die Menschen im Alltag gebrauchen könnten.

„Mir ist es völlig egal, was für Flüchtlinge zu uns kommen. Zu verhungern oder erschossen zu werden - beides ist schrecklich“, sagt Osburg. „Das sind alles Menschen, mit denen ich nicht tauschen möchte.“ Für Düsterhöf setze die Aktion auch ein Signal. „Wir zeigen den Leuten, die ankommen, dass sie vernünftig aufgenommen werden.“

Die gespendeten Dinge gehen ein zu eins an bedürftige Flüchtlinge in Peiner Unterkünften. „Sie ersetzen nicht die Erstausstattung, die sie vom Landkreis Peine erhalten“, betont Düsterhöf. „Wir werden die Spenden zur Zwischenverteilung nutzen. Wenn in Einzelfällen Bedarf besteht, weil beispielsweise etwas kaputt gegangen ist oder eine Familie besonders groß ist. Es ist schön, für solche Fälle einen kleinen Fundus zu haben.“

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