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Von Südamerika nach New York: Springhunters jagen dem Frühling hinterher

Peine Von Südamerika nach New York: Springhunters jagen dem Frühling hinterher

Peine. Sie sind gerade volljährig geworden, haben ihr Abitur bestanden und leben jetzt ihren ganz großen Traum von einer Amerika-Reise: Für drei junge Weltenbummler ging es nach einer aufregenden Vorbereitungszeit in Peine mit dem Flugzeug einmal über den Atlantischen Ozean bis zur argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Von dort startete ihre Tour, bei der sie die gesamte Panamericana (ein Netzwerk von Schnellstraßen) in voraussichtlich neun Monaten bereisen werden.

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Die Springhunters (v.l.) Alessandro Immanuel Beil, Moritz Frédéric Moss und Max-Leonhard Böttrich waren vor zwei Jahren bereits in Argentinien unterwegs.

Quelle: oh

Noch vor Kurzem besuchten der Peiner Alessandro Immanuel Beil und Max-Leonhard Böttrich aus Alpirsbach die PAZ-Redaktion und erzählten mit glänzenden Augen von ihrem großen Vorhaben. Jetzt sind die Freunde mit ihrem Mitstreiter Moritz Frédéric Moss in Argentinien und erfahren mehr über Land und Leute.

„Kennengelernt haben wir uns vor zwei Jahren bei unserem Austauschjahr in Argentinien.Wir lebten nicht weit voneinander entfernt in Cordoba“, sagte der 18-jährige Peiner.

Als sich die Jungs schließlich in einem Sportclub näher kennenlernten, entschiedenen sie sich dazu das Auslandsjahr nicht - wie üblich - in der Schule zu verbringen, sondern durch das Land zu reisen. „So konnten wir viel mehr über Land und Kultur erfahren, als wenn wir zur Schule gegangen wären“, erklärte Beil.

Nachdem sich das Austauschjahr dem Ende neigte, war klar, dass die drei Freunde auf jeden Fall wieder gemeinsam etwas erleben wollen. So kam es, dass sie alle Hebel in Bewegung setzten, um nach dem Abitur wieder auf große Reise zu gehen. Nach einem gemeinsamen Brainstorming entschieden sie, sich „Springhunters“ zu nennen und die gesamte Panamericana entlangzufahren. „Wir rechnen damit, dass wir neun Monate unterwegs sein werden, bis wir unser Ziel New York erreichen. Das Lustige daran: Wir haben neun Monate lang Frühling“, sagte Beil.

Zur Vorbereitung haben die Jungs einen Mercedes 208 D umgebaut, um sich die Kosten für Hostels zu sparen. Dieser wurde einige Wochen vor ihrer Abreise verschifft nach Buenos Aires, der Hauptstadt von Argentinien. „In Deutschland haben wir einige Teile gekauft, um das Auto gegebenenfalls reparieren zu können, wenn es denn nicht mehr läuft“, erzählte Böttrich, der nach seinem Abitur aus Alpirsbach nach Peine reiste, um den Wagen auf Vordermann zu bringen. Gemeinsam arbeitete er mit Beil in einer Werkstatt, um sich etwas Geld für die Reise zu verdienenen.

Mittlerweile sind die „Springhunters“ in Argentinien angekommen und schon ein ganzes Stück unterwegs gewesen. Laut dem letzten Stand ihres Blogs sind sie nicht weit entfernt von Feuerland und haben schon einige Strapazen hinter sich bringen müssen. Was passiert ist und wie es den Jungs geht, lesen Sie demnächst in der PAZ.

♦ Weitere Infos zu den Jungs gibt es unter www.springhunters.com.
Spenden für die Reise werden gerne angenommen unter: BIC BYLADEM1001; IBAN DE65120300001031543620.

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