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Vom PAZ-Fotografen zum Filmproduzenten

Peine Vom PAZ-Fotografen zum Filmproduzenten

Peine/Berlin. Bis vor wenigen Jahren gehörte er zum Team der PAZ-Fotografen. Heute ist der in Peine geborene Kim Neumann Wahl-Hamburger, seine Leidenschaft gehört den bewegten Bildern - und er macht beim Film Karriere.

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Quelle: oh

Peine. An der morgen beginnenden Berlinale nimmt nun der Beitrag „Wanja“ der schwedischen Regisseurin Carolina Hellsgård teil, ein Spielfilm, den Neumann gemeinsam mit Johanna Aust produziert hat.

Neumann studierte in Braunschweig Medien-Design und bei der Hamburg Media School Medien-Management. Seit zwei Jahren arbeitet er für Storytellers in Hamburg. Der Firmenname ist für Neumann Programm: Geschichten erzählen - anspruchsvolle Inhalte für Kino, Fernsehen und Internet.

Und so bringt der Mann nicht nur eigene Vorschläge ein, sondern wälzt Drehbücher und Exposees, diskutiert Ideen für Filmprojekte. Geht es an die Verwirklichung eines Konzeptes, wandelt sich der Erzähler zum „Geldeintreiber“, kümmert sich um die Finanzierung, findet Geldgeber, zapft Fördertöpfe an, plant, verwirft, entwickelt neu.

Klar, dass Neumanns jüngster Berlinale-Beitrag nur einer von mehreren Produktionen sein kann, die er bearbeitet. Und genau das sei es, was Neumann an seiner Arbeit so „unendlich reizvoll und spannend“ findet: „Die vielen unterschiedlichen Themen, die Geschichten, die sich in den unterschiedlichen Film-Genres umsetzen lassen.“

Wie viele Drehbücher er schon gelesen habe, weiß er nicht. Erstes Gebot für Drehbuchschreiber: „Du sollst nicht langweilen!“ Hat das Drehbuch diese erste Hürde überwunden, beginnt für Neumann die kreative und kommunikative Arbeit. Dazu gehöre beispielsweise die Entscheidung, wie das künftige Produkt „Film“ zu vermarkten sei. Kunden seien unter anderem Fernsehsender, private Auftraggeber oder Verleiher.

Bis zur konkreten Realisierung vergingen bisweilen immerhin mehr als zwei Jahre - schließlich soll die Finanzierung und all jene weiteren Puzzle-Teilchen zusammenpassen, damit die Drehtage reibungslos verlaufen.

„Mannschaftskapitän am Set“ sei der Regisseur, erklärt Neumann. Als Produzent halte er indessen die Fäden der diversen unterschiedlichen „Film-Abteilungen“ zusammen. „Das sind die, die im Abspann genannt werden, wenn die meisten Zuschauer das Kino schon verlassen haben“, sagt er und lächelt verschmitzt. Traurig sei er darüber nicht - im Gegenteil. „Der Erfolg - auch der an der Kasse - ist der schönste Lohn.“

uj

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