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„Vom Licht getragen“: Gottesdienst zum Thema Depression

Peine „Vom Licht getragen“: Gottesdienst zum Thema Depression

Krankheit Depression: Viele der Betroffenen sehen nur noch schwarz und kein Licht am Ende des Tunnels mehr. Dass es dort irgendwo im Dunkeln doch hell werden kann, hat jetzt ein ökumenischer Gottesdienst in der St.-Jakobi-Kirche gezeigt.

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Depression: Der Gottesdienst sollte zeigen, dass es Hoffnung gibt.

Quelle: A

Peine. Anlass war die Woche zur seelischen Gesundheit. Die Feier, die der evangelische Seelsorger Markus Lenz und der katholische Pfarrer Andreas Metge in Zusammenarbeit mit der AG Selbsthilfe des Peiner „Bündnis gegen Depression“ organisiert haben, stand unter dem Motto „Vom Licht getragen“.

Dieses Motto wie auch die Idee, einen solchen Gottesdienst zu gestalten, sei im vergangenen Jahr in der Arbeitsgruppe Selbsthilfe entstanden, erklärte Hermann Spörl vom „Bündnis gegen Depression“.

Der Gottesdienst erinnerte gleichzeitig an die Peiner Künstlerin Dina John, die an einer psychischen Krankheit litt und im April dieses Jahres starb. Sie hatte ein Bild mit einer Engelsgestalt gezeichnet, das im Altarraum zu sehen war.

In seiner Predigt stärkte Pastor Lenz die Besucher, indem er dazu aufrief: „Wir wollen zeigen, dass es eine Hoffnung gibt, die uns trägt und Mut macht.“ Der Glaube an Gott könne bei einer psychischen Erkrankung sehr viel Kraft geben.

Musik war ein Bestandteil des Gottesdienstes. Die ArcusTick-Band spielte fünf Lieder. Zu hören waren unter anderem „One“, „Here comes the Sun“ sowie „Morning has broken“ - alles Wunschtitel vom Peiner „Bündnis gegen Depression“. „Es geht in allen Stücken darum, schwierige Phasen zu überwinden“, erläuterte Rolf Kaufmann. Er ist Musiktherapeut und leitet das Projekt, das er als „positiven Weg“ bezeichnet.

Um Helligkeit ging es auch in der Ansprache von Pfarrer Metge. Er zitierte Jesus, der sagte: „Ich bin das Licht für die Welt“. Es sei ein „Funke“.

Zwischen den Ansprachen und Musikstücken führte die Arcus-Theatergruppe die „Kunst der kleinen Schritte“ auf.

Ein großer Teil der Besucher des Gottesdienstes war am Ende beeindruckt, so wie Fritz Lutz aus Ilsede. Sein Fazit lautete: „Ich fand es ausgesprochen gut, Ich bin zwar nicht betroffen von der Krankheit Depression, aber das Thema hat mich interessiert. Denn jeden kann es treffen. Wichtig ist, dass man die Krankheit versteht und mit ihr vernünftig umgeht.“

va

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