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Volker Menke ist neuer Superintendent: 600 Gäste kamen zur Amtseinführung

Peine Volker Menke ist neuer Superintendent: 600 Gäste kamen zur Amtseinführung

Peine. Jetzt ist er offiziell in Amt und Würden: In einem feierlichen Gottesdienst in der Peiner St.-Jakobi-Kirche wurde Dr. Volker Menke (53) gestern in sein Amt als Superintendent im Kirchenkreis Peine und als Pastor der Kirchengemeinde eingeführt. Die mehr als 600Besucher, aber auch Vertreter aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft empfingen den Superintendenten mit offenen Armen.

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Würdenträger: Peines Superintendent Dr. Volker Menke (links) und Landessuperintendent Eckhardt Gorka.

Quelle: im

Menke hat sich während seines Wirkens im ungarischen Sopron den Ruf erworben, ein Brückenbauer zu sein. Eine Eigenschaft, die gestern immer wieder betont wurde. „Diese Übung und Begabung wird in Peine von Nutzen sein“, sagte Landessuperintendent Eckhard Gorka. Er zitierte die Monatslosung für Januar: „Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich“ (Pslam 16,11). Und auchwenn es einmal Dissonanzen bei Entscheidungen geben könne, so wünsche er Menke, dass „er mit Gott im Gespräch bleibt, auf ihn hört, wenn es auf den Weg zum Leben geht“ und Raum finde für sein eigenes geistliches Leben.

In seiner Predigt bezog sich Menke auf die Verse 31 bis 34, Kapitel 22, des Lukas-Evangleiums, in denen Jesus seinem Jünger Simon Petrus prophezeit, dass dieser ihn drei Mal verleugnen werde, ehe der Hahn kräht. Jesus sagte aber auch: „Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder.“ Das bedeute, auch wenn die Menschen nicht fehlerfrei und unvollkommen sind, Gott und Jesus möglicherweise an den Rand drängen, so bete Jesus dennoch für uns und behalte uns vor Gott ins seinem Herzen.

jti

Kessler: „Wir freuen uns, dass Sie da sind“

Peine. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Empfang im Forum statt. Die Besucher waren positiv beeindruckt von Menke und der Begriff „Brückenbauer“ wurde immer wieder genannt. „Die Stadt Peine empfängt Sie mit offenen Armen. Wir freuen uns, dass Sie da sind“, sagte Bürgermeister Michael Kessler. „Sie hinterlassen auf Anhieb eine angenehme menschliche Wärme.“

Landrat Franz Einhaus betonte: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen“, bei der es viele Überschneidungen in der Zielsetzung gebe. Der Landkreis sei gefragt, wenn Menschen Hilfe brauchen. Aber die Hilfe reiche häufig nicht aus. „Wir brauchen ehrenamtliche Arbeit und die Kirche.“

Bürgerschaffer Thomas Weitling überreichte dem Superintendenten das Buch „400 Jahre Schützengilde, 400 Jahre Freischießen“ und einen Ablaufplan des Europaschützenfestes 2015. Auf Menke kämen wichtige Aufgaben beim Freischießen und beim Europaschützenfest zu. Die Bürgerschaffer würden ihm aber beistehen. „Ich kenne ihn schon aus Edemisser Zeiten“, verriet Weitling. „Er hat meinen ältesten Sohn getauft. Wir werden gut miteinander auskommen.“

jti

INFO

Das ist Volker Menke

Dr. Volker Menke wurde am 3. August 1959 in Soltau geboren und wuchs in Munster auf. Nach dem Abitur 1978 studierte er Evangelische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Bethel, in Kiel, Göttingen und Basel. Während des Auslandsstudienjahres in Basel lernte er seine spätere Frau Magdolna kennen, eine ungarische evangelisch-reformierte Pfarrerin. Im März 1987 nahm Menke das Vikariat in der hannoverschen Landeskirche auf. Anschließend wurde er am 1. September 1989 Pfarrer in der Martin-Luther-Kirchengemeinde in Edemissen. Nach zwölf Dienstjahren, die auch mit der Übernahme von Aufgaben auf Kirchenkreisebene verbunden waren, bot sich für ihn die Möglichkeit, nach Ungarn zu wechseln. Zusammen mit seiner Frau sowie seinen Kindern Nora, Klara und Daniel Bence zog er in die nordwestungarische, unmittelbar an der Grenze zu Österreich liegende Stadt Sopron (Ödenburg). Dort promovierte Menke an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien mit einer Arbeit zum Thema „Kinderbibeln im Lichte des christlich-jüdischen Dialogs“.

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