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Volker Menke: Neuer Superintendent ist angekommen

Peine Volker Menke: Neuer Superintendent ist angekommen

Peine. Es riecht nach frischer Farbe, die Regale sind nur spärlich gefüllt, Kartons stapeln sich auf dem Dielenboden - in diesen Tagen füllt sich das Büro des Peiner Superintendenten mit neuem Leben. Seit einer Woche ist Dr. Volker Menke in der Fuhsestadt, seine Arbeit als neues Oberhaupt des Kirchenkreises Peine hat der 53-Jährige bereits aufgenommen.

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Büchler, Peine, Wahl zum Kirchen Volker Menke

„Je näher der Tag der Abreise aus Ungarn kam, desto größer wurde die Vorfreude auf Peine“, sagt Menke. Zum 1.Februar hat er das Amt des Superintendenten von Christa Gerts-Isermeyer übernommen. Eine neue Herausforderung, für die er und seine Familie dem Land, das für mehr als zehn Jahre ihre Heimat war, den Rücken gekehrt haben. „Die Zeit in Ungarn ist fest in meinem Kopf und in meinem Herzen“, so Menke. „Der Abschied war sehr traurig und bewegend. Nun blicke ich nach vorn.“

Im ungarischen Sopron nahe der österreichischen Grenze hat Menke als Pfarrer und im Schuldienst gearbeitet. Die dortige Gemeinde ist traurig, Menke ziehen zu lassen - „Aber sie sind auch stolz, dass ich nun Superintendent in Peine bin“, erzählt Menke.

Offiziell eingeführt wird der Geistliche am Sonntag, 17.Februar, in einem feierlichen Gottesdienst in der St.-Jakobi-Kirche. Im Anschluss gibt es einen Empfang im Peiner Forum. Dem bescheidenen Superintendenten ist das schon beinahe zu viel. „Wir feiern an diesem Tag einen Gottesdienst. Das sollte im Mittelpunkt stehen, denn es geht um Gott und weniger um mich“, sagt Menke.

Doch der neue Superintendent stößt im Kirchenkreis derzeit natürlich auf große Neugier. Er steht für einen Neuanfang, bringt Hoffnung und frischen Wind in den Kirchenkreis Peine. Zunächst möchte Menke allerdings viel zuhören und sehen, um neue Eindrücke zu sammeln. „Ich kann noch nicht sagen, ob und wann ich neue Ideen einbringen werde“, so Menke. Wenn er jedoch seinen Stil beschreiben müsse, dann würde er sich als „Brückenbauer“ sehen.

„Ich möchte Brücken bauen zwischen Gott und Mensch, der Landeskirche und dem Kirchenkreis, zwischen Ungarn und Peine, und auch zwischen den Konfessionen“, so der Superintendent. Als bestes Beispiel geht er selbst voran, ist er als evangelisch-lutherischer Geistlicher doch mit einer evangelisch-reformierten Pfarrerin verheiratet. Zusammen haben sie drei Kinder - zwei erwachsene Töchter Nora und Klara, die in Budapest und Wien studieren, und den 12-jährigen Sohn Bence, der nun mit in Peine lebt. Menkes Frau Magdolna wird wieder als Seelsorgerin im norddeutschen Raum arbeiten. „Das ist ideal, und wir beide fühlen uns seit meiner früheren Zeit als Pfarrer in Edemissen sehr mit dem Peiner Land verbunden“, so Menke.

Insgesamt wünscht sich der neue Superintendent „eine möglichst bunte, lebendige, viel gestaltete Kirche auf allen Ebenen.“ „Ich werde viel mit Menschen zu tun haben, und es wird auch immer mal unterschiedliche Meinungen geben“, weiß Menke. „Bei Konflikten müssen auch Entscheidungen fallen.“ Ihm sei aber wichtig, dass es immer ein offener und fairer Prozess ist.„Nicht durch Gewalt, sondern durch das Wort“, zitiert Menke den Theologen Martin Luther und erklärt: „Ich möchte in meinem Amt nicht von oben herab handeln, sondern stets durch Worte überzeugen.“

ju

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