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Vogelschießen: Wettstreit um den Europakönig

Peine Vogelschießen: Wettstreit um den Europakönig

Peine. In der spannenden Endrunde beim Vogelschießen um die Würde des Europakönigs waren auch fünf Schützen aus dem Peiner Land dabei. Besonders bitter war das Finale für Wolfgang Thiel von den Peiner Walzwerkern. Denn der erfolgreiche Schütze - und amtierende Schützenkönig in Dungelbeck - schrammte nur um Haaresbreite an der Würde des Europakönigs in seiner Heimatstadt vorbei.

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Teilnehmer des 18. Europa Schützenfestes auf dem Schützengelände in Peine am Schießstand. Die Teilnehmer mussten eine Holzeule von einer Halterung schießen. Die Eule ist das Peiner Wahrzeichen.

Thiel hatte den Schuss unmittelbar vor dem Königsschuss abgeben und auch einen Treffer gelandet, bei dem noch einmal viel Holz gesplittert war. „Jetzt hängt die Eule nur noch an einem kleinen Stück“, sagte er direkt nach dem Schuss, während Josef Lohninger schon an die Lafette trat. Wenige Sekunden später fiel die Eule.

In der Endrunde waren insgesamt 53 Schützen dabei, die in der Vorrunde am Vormittag ihre Sieger ermittelt hatten. Das Schießen hatte Gebhard Gohla vom Organisationsteam mit ein bisschen Verzögerung eröffnet und die Gäste begrüßt. Auf dem Sportplatz des Gymnasiums am Silberkamp waren dann die Schützen unter den Augen vieler Besucher angetreten.

Zum Schießen um den Europakönig ließ man nur Majestäten zu, die ihre Würde in den vergangenen drei Jahren errungen hatten. Denn 2012 hatte im polnischen Tuchola das letzte Europaschützenfest unter dem Dach der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen stattgefunden.

Beim Vogelschießen treten die Schützen einzeln vor und versuchen, einen Vogel abzuschießen. In Peine musste dafür eine Holzlatte herhalten, damit die schöne Holzeule nicht beschädigt wurde. Die Ziellinie war mit einem schwarzen Strich gekennzeichnet. So gehört stets auch ein wenig Glück dazu, beim Vogelschießen zu gewinnen. Bis die Eule gefallen war, benötigten die Schützen 128 Schüsse.

Die Prinzen waren da ein wenig schneller. Die Eule des Schützennachwuchses fiel bereits mit dem 90. Schuss. Wilfried Siem, der die Peiner Schießstände entworfen hatte, sagte: „Die jungen Schützen haben sehr gerade geschossen. Bei den älteren Schützen ist die Streuung größer, deshalb dauert es länger.“

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