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Vogelgrippe: Jäger fordern längere Jagdzeiten

Vogelgrippe: Jäger fordern längere Jagdzeiten

Axel Rühmann, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, schlägt angesichts der ersten bekannt gewordenen Fälle der Vogelgrippe bei Wildvögeln (PAZ berichtete) Alarm.

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Blässgänse auf Futtersuche. Axel Rühmannwarnt vor zu großen Beständen an Wildvögeln, die die Vogelgrippe übertragen könnten.

Quelle: A

Peine. Denn die Zahl der Wildvögel wie Gänse und Enten sei in den vergangenen Jahren stark angestiegen. „Gleichzeitig hat Landwirtschaftsminister Christian Meyer die Schonzeit für viele Wildvögel ausgeweitet. Das kann zu weiteren Problemen führen - auch im Peiner Land“, sagte Rühmann.

Rühmann befürchtet aufgrund der großen Wildvogel-Populationen im schlimmsten Fall eine Übertragung des gefährlichen Virus H5N8 von Wildvögel auf landwirtschaftlich genutzte Bestände. Erste Fälle der Vogelgrippe bei Nutztieren in den Niederlanden und Groß Britannien legten den Verdacht nahe.

Das Peiner Veterinäramt habe auf die potenzielle Gefahr schon reagiert und eine Stallpflicht für Geflügel im Peiner Land angeordnet, das in Gebieten lebt, die vorrangig von Zugvögeln angesteuert werden, sagte Rühmann. Dabei handelt es sich um Areale im Peiner Land, in denen es viele offene Gewässer gibt.

Von der strengeren Regelung aus der Landeshauptstadt sind im Peiner Land ganz konkret die Lengeder Teiche betroffen, an denen Stockenten, Pfeifenten und Krickenten nur in der Zeit zwischen 1. September und 30. November bejagt werden dürfen. Zuvor begann die Schonzeit erst am 15. Januar. „Es war auch eine Krickente, bei der das gefährliche Virus H5N8 nachgewiesen worden ist“, sagte Rühmann.

Unverständlich für den Jäger ist, dass Blässgänse und Saatgänse, die regelmäßig in unseren Breiten überwintern, nach den neuen Regeln gar nicht mehr bejagt werden dürfen.

Rühmann betont, dass die Jäger ihre Reviere am besten selbst kennen und dort den Tierbestand auch mit Sachverstand regulieren. Es geht ihm auch nicht um einen Generalangriff auf den Grünen-Landwirtschaftsminister. „Ich fordere allerdings, dass die Entscheidungen in Hannover künftig auch unter Berücksichtigung von Fachleuten getroffen werden. Das scheint mir bei den Schonzeiten nicht der Fall zu sein“, sagte Rühmann.

pif

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