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Vogelgrippe: Es gilt noch länger Stallpflicht

Keine weiteren Fälle Vogelgrippe: Es gilt noch länger Stallpflicht

Wie lautet der aktuelle Stand, nachdem eine tote Reiher-Ente am Eixer See mit dem Vogelgrippe-Virus gefunden, ein Sperrbezirk sowie die Stallpflicht für Geflügel ausgerufen wurde? „Nachdem sich bisher alle von Hausgeflügel im Sperrbezirk und von Wildvogel-Funden entnommenen Proben als negativ erwiesen haben, ist eine leichte Phase der Entspannung eingetreten“, sagte Henrik Kühn, Sprecher des Kreises Peine.

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Enten verweilen am Eixer See. Dort wurde eine tote Reiher-Ente mit dem Vogelvirus gefunden.

Quelle: Foto: dpa

Kreis Peine. Der Kreissprecher betonte, dass sich das natürlich jederzeit ändern könne, aber mit der Stallpflicht und den erhöhten Sicherheitsmaßnahmen durch die Tierhalter seien die Chancen höher, die Einschleppung in Hausgeflügel-Bestände zu verhindern.

Die Tierärztinnen würden von einem Einzelfall ausgehen, und hätten die Hoffnung, dass das Infektionsgeschehen möglicherweise zu einem Stillstand komme. „In weiteren Untersuchungs- und gegebenenfalls Beprobungsrunden werden nun die gewerblichen Hausgeflügelbestände im Sperrbezirk, sowie die Betriebe, die eine Ausnahmegenehmigung von der Aufstallungspflicht beantragen, von den Mitarbeitern unseres Fachdienstes Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung erneut aufgesucht. Aufgefundenes verendetes oder todkrankes Wildgeflügel der empfänglichen Arten wie Wasser- und Watvögel, Greifvögel wird weiterhin verstärkt beprobt und untersucht“, so Kühn.

Die Festsetzungen für den Sperrbezirk und die Beobachtungszone würden mindestens 30 Tage gelten, ungeachtet der weiteren Entwicklung. Nach 21 Tagen gleiche man unter der Voraussetzung keiner neu festgestellten Infektionen die Restriktionen des Drei-Kilometer-Sperrbezirks denen der Zehn-Kilometer-Beobachtungszone an. Eine solche Lockerung gebe es allerdings nicht für die angeordnete Stallpflicht. Es sei sehr wahrscheinlich, dass diese über einen längeren Zeitraum fortbestehe.

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