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Vogelgrippe: Bisher kein neuer Fall festgestellt

Peine Vogelgrippe: Bisher kein neuer Fall festgestellt

Die gute Nachricht vorweg: Bislang wurde kein neuer Vogelgrippe-Fall im Kreis Peine festgestellt. Nach dem Fund einer toten Wildente am Eixer See, die mit dem hochansteckenden H5N8-Erreger infiziert war, sind gestern im Drei-Kilometer-Sperrbezirk um die Fundstelle 60 Enten und 20 Gänse untersucht worden. Dabei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt, teilte der Sprecher des Landkreises Peine, Henrik Kühn, mit.

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An der Kanalbrücke zwischen Vöhrum und Rosenthal wurde ein Warnschild aufgestellt, das auf den Sperrbezirk hinweist, in dem Stallpflicht für Geflügel gilt.

Landkreis Peine. Das von der Behörde geschaltete Bürgertelefon war den ganzen Tag über ausgelastet. Viele Bürger und Tierhalter sorgen sich wegen der Vogelgrippe. Die Einrichtung des Bürgertelefons habe sich als gute Entscheidung erwiesen, so Kühn. Demnach sorgten sich viele Bürger um ihre Gesundheit. Eine Gefahr für Menschen bestehe nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht.

Viele Anrufer machten sich aber auch Sorgen um ihre Haustiere wie Hund oder Katze. Darüber hinaus gab es Fragen nach Verhaltensregeln für Spaziergänger, Radfahrer und Reiter. Die Anleinpflicht, Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Aufstallung oder Fragen zu Beschaffung von Desinfektionsmitteln seien weitere Themen gewesen.

Viele Peiner wollten außerdem wissen, ob sie weiterhin Eier kaufen oder verkaufen dürfen. In diesen Fällen konnten die Kolleginnen vom Bürgertelefon Entwarnung geben. Für Eier gebe es in den entsprechenden Gebieten keine Restriktionen.

Die Arbeit im internen Krisenzentrum des Landkreises läuft weiter auf Hochtouren.

Das Bürgertelefon bleibt auch weiterhin von montags bis freitags, jeweils von 10 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 05171/401-7777 geschaltet.

Zahlreiche Einwohner meldeten tote Tiere

Peine. Im Drei-Kilometer-Sperrbezirk um den Eixer See erfolgen derzeit klinische Untersuchungen und risikobasierte Beprobungen von Geflügel. Tierärztinnen vom Landkreis Peine seien dafür aktuell annähernd pausenlos unterwegs, so Behörden-Sprecher Henrik Kühn.

Im Zuge des verstärkten Wildvogel-Monitorings würden alle auffälligen tot aufgefundenen Wildvögel untersucht. Etliche Einwohner hätten bereits tote Vögel gemeldet.

So laufen die Untersuchungen: Zur Ergebnisfeststellung müssen entnommene Proben zunächst im Veterinärinstitut Oldenburg daraufhin untersucht werden, ob es sich um das aviäre Influenzavirus handelt. Falls ja, muss in einem zweiten Schritt der Subtyp bestimmt werden.

Bestätigen sich beide Verdachtsmomente, erfolgt eine Untersuchung im Nationalen Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems. Erst wenn das Ergebnis der dortigen Tests einen bestimmten Grad der krankmachenden Eigenschaften überschreitet, spricht man von Geflügelpest.

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