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Vöhrumer reist als Wertungsrichter viel umher

Peine Vöhrumer reist als Wertungsrichter viel umher

Vöhrum. „Hundelieb war ich schon immer“, so beginnt die Geschichte von Friedrich Gerstenberg aus Vöhrum. „Und als ich mitbekam, dass mein Nachbar Hundesport betreibt, da hat mich das Fieber gepackt. Da war ich 13“, erinnerte er sich zurück.

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Friedrich Gerstenberg mit Dicker

Was dann folgte, war eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht, denn der Hundesport ist nicht nur ein Hobby für den Tierliebhaber, sondern eine wahre Berufung.

„Einige Zeit später hatte ich bei meinem Vater einen Wunsch frei, wir hatten angebaut und mehr Platz. Ich wünschte mir einen Deutschen Schäferhund und bekam ihn - zum Entsetzen meines Vaters - auch wirklich geschenkt“, erzählte Gerstenberg.

Zunächst trat er mit seiner Hündin in einen Hundeverein ein und ging in die Sportrichtung Fährtenlesen und Unterordnung. „Die Arbeit, das Trainieren mit dem Hund hat mir unheimlich viel Spaß gemacht“, erzählt Gerstenberg. „Nachdem ich dann immer häufiger auch mit zu Ausstellungen gefahren war, hatte ich ein neues Ziel. Es fasziniert mich, wenn sich ein Hund schwungvoll in Bewegung setzt“, schwärmt er.

So war die Entscheidung gefallen, sich nun auf die Zucht zu konzentrieren. „Ich habe immer zwei bis drei Hunde - und wenn dann Welpen da sind, dann haben die auch ganz schnell Abnehmer“, heißt es weiter. Gerstenberg erarbeitete sich alles an Wissen und ist nach einer entsprechenden Ausbildung nun Landegruppenzuchtwart sowie einer von zwei ranghöchsten Zuchtrichtern in Niedersachsen. Zudem ist es er Körmeister.

„Wenn ich was mache, dann will ich auch was erreichen“ - so lautet Gerstenbergs Leitspruch, der ihn als Wertungsrichter inzwischen um die ganze Welt gebracht hat. „Wenn man sich als Richter etabliert hat, dann wird man zu verschiedenen Hundeschauen als Richter eingeladen. Das brachte mich schon nach Australien, China, Taiwan, Indonesien, nach Italien und die Ukraine, um nur einige zu nennen.“

Auch in diesem Jahr stehen einige Auslandsaufenthalte an. „Es geht nach Serbien, Russland, Kanada und auf die Philippinen. Das ist immer etwas ganz Besonderes, aber auch ein hoher Zeitaufwand. Meine Familie zieht da zwar mit, ist aber nicht immer begeistert“, verrät Gerstenberg.

Er nimmt mit seinem Hunden auch regelmäßig selbst an Schauen teil und lässt sich dann von anderen Richtern bewerten. „Zuletzt haben wir mit unserem Rüden den 22. Platz von 260 Hunden gemacht - das ist schon beachtlich, wenn man bedenkt, dass ich ein kleiner Hobbyzüchter bin.“

Und der nächste Wurf ist schon unterwegs. Dann gibt es wieder Nachwuchs bei den „von Haus Gerstenberg“ - so nämlich lautet der Zwingername.

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