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Vöhrumer gegen Lkw-Stellplatz bei Eixe

Peine-Vöhrum Vöhrumer gegen Lkw-Stellplatz bei Eixe

Klares Votum: Der Ortsrat Vöhrum-Eixe lehnt den Bau einer Lkw-Rastanlage an der A2 bei Eixe kategorisch ab. Stattdessen solle die Landesbehörde für Straßenbau prüfen, ob das in Besitz des Bundes befindliche ehemalige Munitionsdepot im Zweidorfer Holz geeignet sei, schlug Ortsbürgermeister Ewald Werthmann (SPD) vor. Für die Behörde scheint das jedoch keine Lösung zu sein.

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Quelle: cb/2

Vöhrum. „Wir suchen ein Gelände für etwa 50 Lkw-Stellplätze, das direkt an der Autobahn liegt, das ist bei dem ehemaligen Militärdepot nicht der Fall. Dort kommt, wenn überhaupt, ein privat betriebener Autohof infrage, erklärte der Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde für Straßenbau in Hannover, Joachim Ernst, gestern auf PAZ-Anfrage.

Derzeit würden neben Eixe aber auch noch drei weitere Standorte auf einem insgesamt 150 Kilometer langen Abschnitt an der A 2 geprüft, die nicht im Landkreis Peine liegen. „Wir befinden uns außerdem noch in einem Vorplanverfahren, bis zur Planfeststellung kann es noch bis zu drei Jahre dauern“, sagte Ernst.

Vöhrums Ortsbürgermeister Ewald Werthmann befürchtet die Beeinträchtigung von Natur und Landwirtschaft durch den möglichen Bau des Lkw-Stellplatzes an der A2 bei Eixe gegenüber des Eixer Sees. Zudem sei erst vor einigen Jahren der Rastplatz bei Röhrse gebaut worden. Auch das Stederdorfer Gewerbegebiet komme wegen der Verkehrsbelastung nicht infrage.

Da das ehemalige Munitionsdepot im Zweidorfer Holz dem Bund gehöre, sei es doch zumindest eine Prüfung wert. Der Umweltschutz sei dort auch zu berücksichtigen.


Kamps gegen Erweiterung des Autohofs

Stederdorf. Die Erweiterung des Autohofes im Gewerbegebiet-Nord kommt für den Stederdorfer Ortsbürgermeister Gustav Kamps (SPD) nicht infrage. Den Vorschlag der Grünen wies er als indiskutabel zurück. Es dürfe nicht noch mehr Verkehr von der A 2 ins Stadtgebiet geholt werden.

„Gewerbefläche für Lkw-Stellplätze aufzugeben macht keinen Sinn. Dafür bekommen wir einmal Geld – und das Land ist für immer weg. Wir sollten uns darum kümmern, dort steuerzahlendes Gewerbe anzusiedeln und Arbeitsplätze zu schaffen“, sagt Kamps.

Kernproblem im Gewerbegebiet seien „wild parkende Lastwagen“. Viele Fahrer nutzten die Infrastruktur des Autohofes, stellen ihre Fahrzeuge aber in den Seitenstraßen ab, weil ihnen die kostenpflichtigen Autohof-Plätze zu teuer sind, sagt Kamps. Sollte die A 2 irgendwann achtspurig ausgebaut werden, würde sich dieses Problem noch weiter verschlimmern.

Der Standort bei Eixe sei die bessere Lösung. Dass dort gerade die Flurbereinigung abgeschlossen wurde, sei kein Argument. Es gebe immer Möglichkeiten für Veränderungen – auch ohne den Naturschutz zu gefährden. Mit einem Wall könne verhindert werden, dass das benachbarte Naherholungsgebiet Eixer See gestört wird.

mic

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